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Stromverbrauch reduzieren mit einfachen Mitteln

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Sparmaßnahmen im Stromverbrauch - Reduzierung der monatlichen Kosten

Strom sparenSeit geraumer Zeit verteuert sich der Strom in immer kürzeren Abständen. Nur kurze Zeit nach der Strommarkt-Liberalisierung sanken die Strompreise in Bereiche von teilweise weniger als 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Dieser Niedrigpreis-Stand hielt sich aber nicht lange. Schon bald verteuerte die Einführung der Ökosteuer den Bezug von Strom-Energie. Die Stromanbieter passten den Preis entsprechend an. Der Preis für Strom sprang um ca. 2,3 Cent pro Kilowattstunde nach oben. Hinzu kam, dass die Inhaber der Stromleitungen und Versorgungseinrichtungen die Nutzungsentgelte für die Durchleitung des Stroms in die Höhe trieben. Die preiswerteren Stromanbieter waren gezwungen Ihren Tarif durch die Erhöhung des Nutzungsentgelts anzupassen. Dies wird u.A. durch Erhöhung des Grundpreises für den Strombezug umgesetzt. Die Konsequenz daraus sind die ersten Konkurse von preiswerten Stromanbietern. Schon ein paar kleinere Stromlieferanten sind vom Markt verschwunden. bzw. wurden von den grossen Stromerzeugern “geschluckt”.


Engergiespar-Tipps - Stromkosten wirksam reduzieren

Bei vielen vermeintlichen Kleinigkeiten im Haushalt kann eine Menge an Stromkosten eingespart werden. Es sind nur ein paar kleine Änderungen im alltäglichen Gebrauch nötig.

Stromkosten reduzieren durch Wechsel zum günstigen Stromanbieter - Strompreisvergleich Stromkostenrechner


Stromspar Tipp - Wohnungsbeleuchtung

Oft wird das Licht eingeschaltet, wo es eigentlich nicht benötigt wird. Für das Lesen im Bett reicht die kleine direkte Nachttischleuchte, oder zum schnellen Holen eines Gegenstandes reicht die Grundbeleuchtung. Auch mit der Art des Leuchtmittels kann eine Menge an Strom-Energie eingespart werden. Energiesparlampen brauchen im Schnitt nur 20 Prozent des Stroms herkömmlicher Glühlampen, die Lebensdauer ist zusätzlich bis zu zehn mal länger. Die Anschaffung rentiert sich trotz des Mehrpreises. Leuchten die nur der Dekoration dienen, können in der Leistung auch durch Dimmer abgesenkt werden, wie sie häufig an den Deckenflut-Leuchten vorhanden sind.


Stromspar Tipp - Waschmaschine

Die Waschmaschine sollte immer voll beladen werden. Das Waschen von nur einzelnen Wäschestücken ist zum Stromverbrauch unverhältnismässig. Das Einhalten der maximalen Wasch-Temperatur ist nicht nur für die Wäsche vorteilhaft, auch der Stromverbrauch reduziert sich bei Absenken der Temperatur erheblich. Ist eine Solaranlage vorhanden, kann sich ein Warmwasser-Zulauf rentieren. Das Vorwaschprogramm nur in notwendigen Fällen einsetzen, vorher versuchen, hartnäckige Verschmutzungen einzuweichen.


Stromspar Tipp - Wäschetrockner

Der Trockner sollte ebenso wie die Waschmaschine immer voll beladen werden. Der allgemeine Stromverbrauch von Trocknern liegt bei etwa dem Doppeltem einer Waschmaschine. Im Sommer kann die Wäsche auch im Freien sehr schnell trocknen.


Stromspar Tipp - Spülmaschine

Wirklich rentabel ist eine Spülmaschine erst mit einem Haushalt ab vier Personen. Erst bei dieser Anzahl kann der Geschirrspüler auch wirklich regelmässig voll beladen werden, da bei halber Auslastung das Verhältnis von Nutzen und Energieverbrauch nicht ausgeglichen ist. Der Strom- und Wasserverbrauch reduziert sich bei Teilauslastung in keinster Weise.


Stromspar Tipp - Herd und Ofen

Zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel. Dieses Sprichwort gilt auch in der Praxis beim Kochen. Ein Topfdeckel hält die Wärme im Topf zurück und trägt somit nicht unerheblich der Energieeinsparung bei. Die entweichende Wärme bei undichtem oder gar fehlendem Deckel ist nicht zu unterschätzen.

Kochplatten-Grösse und Topfboden sollten annähernd gleich gross sein. Durch einen zu kleinen Topf, der die Kochplatte nicht vollkommen überdeckt, geht eine Menge an Wärme ungenutzt verloren. Ein zu grosser Topf wird nicht gleichmässig erwärmt und deshalb wird eine längere Erhitzungs-Zeit nötig, bis die Speise fertig bereitet ist.

Elektroherde liefern auch nach Ausschalten eine ganze Zeit lang genügend Wärme. Diese Nachhitze reicht meist aus, um schon ungefähr zehn Minuten vor dem Abschluss des Kochens den Regler auf Null stellen zu können.

Ein Backofen hat nicht umsonst ein Fenster durch das der Brat- oder Backfortschritt kontrolliert werden kann. Ein zu häufiges oder unnötiges Öffnen der Backofentür verbraucht ungenutzte Energie. Viel Energieeinsparung bringt auch ein sogenannter Backraumteiler. Durch diesen Einschub mit integrierter Unterhitze wird der Innenraum des Backofens um ungefähr ein Drittel verkleinert und somit kann eine Menge Energie für die Erhitzung des verkleinerten Innen-Volumens gespart werden.

Umluftherde haben den Vorteil von zirkulierender Innenluft. Deshalb bietet es sich an, verschiedene Speisen gleichzeitig auf mehreren Ebenen zuzubereiten.


Stromspar Tipp - Kühlschränke - Gefrierschränke

Die Richt-Temperatur von ca. 4°C beim Kühlschrank und -18°C beim Gefrierschrank reicht völlig aus. Lebensmittel-Gruppen gemeinsam in Behältern oder auf Tellern einlagern. So können sie schnell aus dem Kühlschrank geholt werden, ohne die Türe lange geöffnet zu halten. Steht die Entscheidung frei, dann sollte eine Gefriertruhe dem Gefrierschrank bevorzugt werden. Eine Gefriertruhe lässt sich von oben öffnen, somit wird vermieden, dass die kalte Luft nach unten entweichen kann. Auch der Aufstellungsort, kühle Plätze, kann den Stromverbrauch merklich absenken.


Stromspar Tipp - Elektroheizungen

Viele Haushalte werden durch elektrischen Strom beheizt. Im Idealfall wird der Stromverbrauch für Elektroheizungen über einen separaten Stromzähler abgerechnet. Die Tarife für Heizenergie sind in der Regel viel günstiger als die Tarife für den “Normalstrom”, der für Licht und Warmwasser benötigt wird.


Stromspar Tipp - Die verschiedenen Heizungssysteme

Häufig werden seit geraumer Zeit sog. Nachtspeicheröfen für die Raumbeheizung verwendet. Die Nachtspeicheröfen heizen in der Nachtzeit, in der der günstigere Niedertarif (Nachttarif) gilt, die in den Ofen eingelegten Steine auf. Diese speichern die günstige Heizwärme wie ein Kachelofen. Diese Wärme kann tagsüber durch Ansteuerung eines Raumtemperaturreglers (Thermostat) über einen eingebauten Lüfter entnommen werden. Da diese Elektroheizung über eine Steuerung verfügt, die die Aussentemperatur misst und die Aufheizung der Nachtspeicheröfen entsprechend regelt, kann es in selten Fällen passieren, dass die gespeichterte Wärme über den Tag hinweg nicht ausreicht, wenn die Aussentemperatur am Tag sehr viel niedriger ist als in der vergangenen Nacht.

Eine weitere Möglichkeit für die Wohnraumbeheizung ist die Verwendung von sogenannten Direktheizungen. Hier wird auf jeden Fall ein eigener Zähler für die Heiz-Strom Messung verwendet. Der Stromtarif wird in Tag- und Nachtstrom unterschieden. Der Niedertarif in der Nacht ist zusätzlich zum allgemein billigeren Heizstrom nochmal günstiger als der Tagstrom. Manche Stromanbieter nennen diesen Tarif “Direktversuchsheizung”. Diese Direktheizungen können die Form von relativ flachen Keramik- oder Mamorplatten haben, die meist unter den Fenstern montiert werden. Bei Bedarf kann jederzeit die Wärme durch Einschaltung oder Regelung über einen Raumtemperaturregler angefordert werden.

Stromspar Tipp - Kosten sparen mit Elektroheizung

Wie bei allen Heizsystemen gelten auch bei den oben genannten Elektroheizung einfache Regeln, um die Kosten für das Heizen und somit die Stromkosten senken zu können.

Der Raum muss nicht über einen längeren Zeitraum übermässig beheizt werden. Als angenehm wird in der Regel eine Temperatur von ca. 21°C empfunden. Heizungen können in der Nacht abgesenkt werden, da eine niedrigere Temperatur eher den Schlaf fördert. Auch bei längerem Verlassen der Wohnräume sollte die Raumtemperatur reduziert werden. Eine Zeitsteuerung für Badheizungen kann nicht nur den Komfort steigern, sondern auch echten Nutzen für die Reduzierung der Stromkosten mit sich bringen. Nachts braucht das Bad keine Komforttemperatur. Die Zeitsteuerung übernimmt die rechtzeitige Aufheizphase zum Zeitpunkt Ihrer Wahl und senkt diese wieder entsprechend ab, wenn tagsüber das Badezimmer unbenutzt bleibt. Am Abend kann der Heizzyklus wiederholt werden. Alleine das Absenken der Raumtemperatur von nur 1°C bewirkt eine Stromkosten Einsparung von ungefähr 6%. Wenn davon ausgegangen wird, dass die Raumtemperatur nachts von 21°C auf 18°C abgesenkt wrid, dann bedeutet dies eine Stromeinsparung von ca. 18%. Natürlich kann die Temperatur weiter gesenkt werden, jedoch ist eine Unterschreitung von 15°C nicht empfehlenswert, da ansonsten die Wände und Böden so sehr auskühlen würden, dass zur neuen Aufheizung zu viel Stromenergie benötigt werden würde, um wieder eine komfortable Raumtemperatur zu erreichen.

Die richtige Raumbelüftung
Innenräume müssen belüftet werden. Deshalb sollten die Fenster von Zeit zur Zeit zum Luftaustausch geöffnet werden. Allerdings nicht über einen längeren Zeitraum in Kippstellung und schon gar nicht, wenn dabei die Elektroheizung in Betrieb ist. Viel besser wäre es, die Fenster nach dem Prinzip der Stosslüftung vollständig zu öffnen. Ungefähr zehn Minuten reichen aus, um die Raumluft durch Frischluft auszutauschen. Während dieses Zeitraums sind die Elektroheizungen auszuschalten. Diese Stosslüftung reicht aus für angenehme Raum-Innenluft und die Zeit ist kurz genug, um nicht die Wände und Böden übermässig abzukühlen.

Rollladen und Fensterläden schliessen
Das Schliessen von Roll- und Fensterläden bringt eine zusätzliche Isolierung zur Wärmedämmung. Zusätzlich zum Fensterglas, am Besten Doppelverglasung im vollisolierten Kunststoffrahmen, bringt dies eine zusätzliche Wärmerückhaltung. Bei älteren, ggf. sogar undichten Fenstern, würden geschlossene Rollläden den schnellen Wärmeverlust durch Reduzierung von Zugluft verringern.

Heizkörper nicht abdecken
Sämtliche Heizkörper sollten nicht durch Vorhänge, Möbel oder gar Heizkörper-Verkleidungen abgedeckt werden. Die erwärmte Luft sollte frei abgegeben werden können, damit die Luft im Raum richtig zirkulieren kann. Zusätzlich birgt eine Elektroheizung trotz integrierter Sicherheitsabschaltung bei Überhitzung eine gewisse Brandgefahr. Deshalb sollten die Gefahrenhinweise in der Gerätebschreibung unbedingt beachtet werden.


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