Private Pflegeversicherungen - Vorsorge und Kapitalschutz
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Mit Pflegezusatzversicherung finanziell vorsorgen - Das eigene Vermögen sichern
Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde als weiterer Bestandteil der
Sozialversicherungen in Deutschland eingeführt. Schon seit Jahrzenten steigt in Deutschland die durchschnittliche Lebenserwartung. Angestellte und Arbeiter haben während der Berufsjahre laufend in die gesetzliche Pflegelversicherung und Rentenkassen eingezahlt. Viele sparten gleichzeitig durch Kapitalanlagen oder einer Privatrente ein Vermögen an, um im hohen Rentenalter ein komfortables Leben führen zu können. Im Pflegefall jedoch kann das angesparte Geld sehr schnell aufgebraucht sein. Obwohl für die Pflegeaufwendungen womöglich über die Jahre hinweg die gesetzlichen Beiträge eingezahlt worden sind, können die Pflegekosten die gesetzlichen Leistungen weit übersteigen. Die Differenz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und den Pflegegeldern trägt die betroffene Person selbst, im Notfall auch die Angehörigen.
Je nach Pflegestufe I bis III können die monatlichen Pflegekosten, ob stationäre oder heimische Pflege, mehrere 1.000,- Euro betragen.
Nötige Eigenleistungen zur vollständigen Deckung der Pflegekosten mit weit über 1.000,- Euro sind deshalb keine Seltenheit. Die Differenz muß aus eigener Tasche bezahlt werden und kann somit einschneidende Konsequenzen zu den Rentenzahlungen bedeuten. Niedrige Rentenleistungen werden aufgezerrt und das über Jahre angesparte Kapital angegriffen. Berechnet man als Beispiel jährliche Eigenaufwendungen von 15.000,- Euro oder mehr, kann so schnell abgeschätzt werden, bis das Privatvermögen vollständig aufgebraucht ist. Notfalls müssen die nächsten Angehörigen die weiteren Fehlbeträge zur Pflege aufbringen. Eine private Pflegeversicherung deckt jedoch zumindest einen Großteil der nötigen Pflegezuschüsse, bis hin zur vollständigen Übernahme der Pflegekosten. Tariflich bedingte Unterschiede zur Pflegeversicherung beziehen sich auf die Pflegestufen I bis III und den gewünschten Pflegeleistungen. Eine private Pflegezusatzversicherung kann neben einer angemessenen Pflegequalität auch für einen Kapitalschutz des eigenen Vermögens sorgen.
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Informationen zur Pflegeversicherung der Münchener Verein Versicherungsgruppe.
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Mit der privaten Pflegeversicherung für die Zukunft vorsorgen
Die private Absicherung ist wichtiger denn je. Da die gesetzlichen Kassen immer weniger Leistungen im Krankheits- und Pflegefall sowie bei den Renten übernehmen, sollte die private Vorsorge rechtzeitig begonnen werden. Vor allem die Kosten bei einer eintretenden Pflegebedürftigkeit können enorm hoch sein. Damit diese nicht aus eigener Tasche gezahlt werden müssen, sollte eine private Pflegeversicherung abgeschlossen werden. Mit dieser wird die finanzielle Lücke, welche im Pflegefall entsteht, größtenteils geschlossen und somit der Versicherte sowie die Familie vor hohen finanziellen Belastungen geschützt.
An die Zukunft denken und privat vorsorgen
Bereits in jungen Jahren sollte an die Zukunft gedacht werden. Zwar wollen sich die wenigsten frühzeitig mit einem Krankheitsfall beschäftigen, doch kann einer solcher schnell und unerwartet eintreten. Dabei muss nicht immer das Alter eine Rolle spielen, da auch aufgrund eines Unfalls eine Pflegebedürftigkeit eintreten kann. Die Kosten bei einer Pflegebedürftigkeit können schnell bei bis zu 3000 Euro im Jahr liegen. Zwar übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen Teil der Aufwendungen, doch ein Großteil muss selbst getragen werden. Hierfür müssen vorhandene Vermögenswerte aufgelöst werden oder die Angehörigen müssen die Kosten übernehmen. Damit dies nicht der Fall ist, sollte eine private Pflegeversicherung vorhanden sein.
Welche Leistungen erbringt die private Pflegeversicherung?
Sichert sich ein Kunde mithilfe einer privaten Versicherung gegen eine Pflegebedürftigkeit ab, so erhält er, sobald eine Pflegestufe vorliegt, daraus seine abgesicherten Leistungen. Zu empfehlen ist hierbei ein Pflegetagessatz von 50 Euro. Dieser Betrag wird bei Vorliegen der Pflegestufe III gezahlt. Bei den meisten Versicherungen erhält man vom abgesicherten Tagessatz einen prozentualen Anteil, wenn lediglich eine Einstufung in Pflegestufe I oder II vorliegt. Dennoch wird der Eigenaufwand deutlich gesenkt, sodass die finanzielle Belastung tragbar ist.
Auf was sollte bei einem Abschluss geachtet werden?
Um eine gute Pflegeversicherung zu besitzen, die im Leistungsfall auch zahlt, sollte darauf geachtet werden, dass keine zu langen Wartezeiten vereinbart sind. Kommt es während der Wartezeit zu einer Pflegebedürftigkeit, so erhält der Versicherte lediglich die bereits eingezahlten Beiträge zurück. Nach Ablauf der Wartezeit erhält der Versicherte seinen Tagessatz ausgezahlt. Des Weiteren müssen beim Abschluss einer Pflegeversicherung Gesundheitsfragen beantwortet werden. Liegen bereits Vorerkrankungen vor, so kann es zu einer Ablehnung kommen. Deshalb ist dies ein weiterer Grund für einen frühzeitigen Abschluss. Vor einem Abschluss sollte man alle privaten Pflegeversicherungen miteinander vergleichen , und man sollte vor allem das Kleingedruckte lesen. Mehr Informationen zum Thema finden Sie bei der Nachrichtenagentur dapd dpa.
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