Gegen Google erneut Rekord-Geldbuße verhängt


Die EU-Kommission hat gegen Google erneut eine Geldbuße in Rekordhöhe verhängt. Die vorgeworfene rechtswidrige Praxis soll dem Internet-Riesen über 4,3 Milliarden Euro kosten.

Google soll Monopolstellung missbraucht haben

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'Illegale Praktiken' rund um Android

Die Europäische Kommission hat den Internet-Riesen Google zu einer Geldbuße in Höhe von 4,34 Milliarden Euro verdonnert. Damit löste diese Summe den bisherigen Rekordstand von 2,42 Milliarden Euro ab und diese im Juni 2017 ausgesprochene Maßnahme war ebenfalls gegen Google, eine Tochter des Unternehmens Alphabet, gerichtet.

Der Vorwurf der EU-Kommission lautet „illegale Praktiken“ in bezug auf das Smartphones- und Tablet-Betriebssystem Android. Google soll demnach gegen die Wettbewerbsregeln verstoßen haben, indem das Unternehmen den Herstellern von mobilen Geräten sowie Netzbetreibern bei der Verwendung von Android seit 2011 rechtswidrige Einschränkungen aufgezwungen habe. Damit habe Google mit einem Marktanteil von knapp 86 Prozent die quasi Monopolstellung zum eigenen Vorteil missbraucht. Das Internet-Unternehmen wurde dazu aufgefordert, die illegalen Prakiken binnen 90 Tagen abzustellen.

Mit der Höhe der Geldbuße blieb die EU-Kommission jedoch deutlich unter der möglichen Strafe von 10 Prozent des jährlichen Jahresumsatzes, die bei über 9 Milliarden Euro gelegen hätte.

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