Anteil atypische Beschäftigungsformen auf 20,8 % angestiegen


Bis Ende 2017 stieg die Zahl der Erwerbstätigen weiter an. Der Anteil der Arbeitnehmer in atypischen Beschäftigungsformenen stieg auf 20,8 Prozent.

Frauen sind deutlich mehr atypisch beschäftigt als Männer

Analysen

7,7 Mio. Menschen atypisch beschäftigt

Der Arbeitsmarkt im Bundesgebiet boomt seit Jahren. Immer mehr Menschen stehen im Erwerb. Bis Ende 2017 hatten rund 25,8 Millionen Menschen eine unbefristete, voll sozialversicherungspflichtiges Stelle, mit einer Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden pro Woche, so die Statistikbehörde Destatis am Montag. Ein Plus von 116.000 Arbeitsplätze im „Normalarbeitsverhältnis“.

Allerdings stieg gleichzeitig die Zahl der sog. atypischen Beschäftigungsformen um rund 63.000 Stellen an. Dazu zählen Leiharbeit, Minijobs, Teilzeit und befristete Arbeitsstellen. Bis Ende 2017 hatten rund 7,7 Millionen Menschen einen derartigen Job. Damit erhöhte sich der Anteil der im Bundesgebiet atypisch Beschäftigten von 20,7 auf 20,8 Prozent.

Anteilig waren Frauen mit 30,5 Prozent weitaus häufiger atypisch beschäftigt als Männer (12,2 %).

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