Armutsgefährdung trotz Job steigt stark an


Die Armutsgefährdung trotz Beschäftigung wird immer größer. In Teilzeitjobs oder befristete Anstellungen reichen oft nicht aus, um über die Runden zu kommen.

In der EU immer höhere Armutsgefährdung trotz Job

Hoffnungslos

Teilzeit und Befristung - Armutsgefährdung

Wer einem Teilzeitjob oder einer befristeten Beschäftigung nachgeht, kann von seinem Verdienst kaum über die Runden kommen. Es droht sogar die Armut. Im Jahr 2017 waren bereits 18,3 Prozent der Arbeitnehmer mit einer befristeten Beschäftigung von der Armut bedroht, so die Saarbrücker Zeitung unter Berufung auf die Angaben der europäischen Statistikeinrichtung Destatis. Die Zahl der Armutsgefährdeten aufgrund mangelnder gesicherter Vollzeitbeschäftigung ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Im Jahr 2005 lag der Anteil noch bei 8,6 Prozent.

Bei der Teilzeitbeschäftigung sind die Türen der Armutsfalle ebenfalls weit geöffnet. Im Jahr 2017 waren 14 Prozent der Teilzeitbeschäftigten armutsgefährdet. Gegenüber dem Stand von 2005 eine Verdoppelung.

Als Armutsgefährdet gilt innerhalb der EU, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der gesamten Bevölkerung eines Mitgliedslandes verfügt. Im Bundesgebiet lag die Schwelle für Single-Haushalte im letzten Jahr bei 1.096 Euro.

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