Brexit-Überraschung ist perfekt – Finanzmärkte eiskalt erwischt


Die Brexit-Überraschung ist perfekt. Wohl die meisten Finanzmarktteilnehmer sind von der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, eiskalt erwischt worden. Ganz nach dem Motto: „Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird“, haben die wenigsten mit einem EU-Austritt gerechnet.

Kopflosigkeit ist derzeit das dominierende Bild

Großbritannien

Großbritannien verabschiedet sich aus der EU

Man ist geneigt zu sagen: „Tja, jetzt ist es doch passiert“. So wie die Finanzmärkte reagierten – Gold schoss hoch, Britischer Pfund rutschte in den Keller und die Rohölpreise gleich hinterhet – scheint man doch von einem Verbleib Großbritanniens in der EU ausgegangen zu sein.

Die zuletzt veröffentlichten Umfrageergebnisse zeigten tatsächlich eine mehrheitliche Ablehnung eines Brexits. So ging es aber nicht aus. Am Ende entschieden sich die Briten mehrheitlich für einen Ausstieg. Für Brüssel scheint nun das Kind in den Brunnen gefallen zu sein. Eine Krisensitzung wurde einberufen, mit offenbar kopflosen EU-Politikern, die nicht so recht wissen, was nun zu tun sei.

In den aktuellen Stunden regiert die Ungewissheit in der Politik sowie an den wichtigen Handelsplätzen. Viele Marktteilnehmer dürften noch im „Schockzustand“ verharren. Die Überraschung ist perfekt.

Frankreich und Holland meldeten Bereits „Interesse“ an eine Abstimmung im gleichen Stile an. Die EU bröckelt.

Die kurzfristigen Auswirkungen des nun feststehenden Brexits sind bereits ganz ordentlich. Wie die langfristigen Folgen aussehen werden, wird noch kein Mensch seriös vorhersagen können. Offenbar muss erst ein „Plan nach Brexit“ angefertigt werden.

Die neuen DSL Flatrate Tarife von skyDSL, DSL Angebot, DSL Tarif, preisgünstig

Bild: CC0 1.0 Universell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.