Deutsche pessimistisch zur Wirtschaftsentwicklung


Im Bundesgebiet verbreitet sich der Pessimismus zur künftigen wirtschaftlichen Lage. Zur eingetrübten Stimmung bei den Firmen-Managern gesellt sich nun auch die verminderte Zuversicht der Bundesbewohner.

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Wirtschaftslage: Bevölkerung zunehmend verunsichert

Neben den Managern in den Chefetagen der deutschen Unternehmen scheint die etwas weniger optimistische Stimmung zur kommenden Wirtschaftsentwicklung auch in der breiten Bevölkerung zu wachsen. Das Münchner ifo-Institut stellte über seinen Stimmungsindex März 2018 eine eingetrübte Erwartungshaltung bei den Firmen fest. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa fragte nun im Auftrag von n-tv und RTL in der Bevölkerung nach und kommt auf eine vergleichbare Einstellung.

Demnach habe sich lt. dem „Trendbarometer“die Erwartung der Bundesbewohner zur künftigen Wirtschaft verschlechtert. Zwichen dem 19. und 23. März 2018 wurden 2.502 Personen befragt.

Nur knapp ein Fünftel (19 %) der Befragten erwarteten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Im Janaur lag der Anteil der Optimisten noch bei 26 Prozent. Etwas mehr als ein Drittel (34 %) der befragten Personen gehen von einer Verschlechterung der Wirtschaftslage aus. Gegenüber dem Stand vom Januar eine Zunahme um 7 Prozentpunkte. Gleich geblieben ist dagegen mit 43 Prozent der Anteil der Personen, die von einer unveränderten Lage ausgehen.

Unterschieden in den politischen Ausrichtungen sind die Erwartungen in die kommende Wirtschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während die Anhänger der SPD, CDU/CSU und Grünen je anteilig zu 25 bzw. 26 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen, rechnen 65 Prozent der AfD-Symphatisanten mit einer nachlassenden Wirtschaft. Nichtwähler sind zu 41 Prozent von Pessimisten vertreten.

Gegenüber der RTL-Gruppe bestätigte Forsa-Chef Manfred Güllner die deutlich gesunkene Zuversicht. „Der Anteil der Pessimisten ist im März stark angestiegen“, so Güllner. Demnach seien die Befragten aufgrund der vom US-Präsidenten Donald Trump beabsichtigten Wirtschaftspolitik verunsichert und fürchteten einen Handelskrieg.

Nach wie vor geht das Münchner ifo-Institut von einer stabilen Wirtschaftsentwicklung aus.

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