Jährliche Inflationsrate in Eurozone & EU deutlich über 2%


In der Eurozone sowie in der EU kletterte die jährliche Inflationsrate im Juni 2018 deutlich über den „Wunschwert“ der Europäischen Zentralbank. Größter Preistreiber war wiederholt die Energie-Sparte.

Jährlich Inflationsrate in Rumänien bei 4,3 Prozent

EU

Deutliche Preissteigerungen in der EU

Die jährliche Inflation in der Eurozone stieg im Juli 2018 auf 2,1 Prozent, gegenüber 2,0 Prozent im Juni 2018. Vor einem Jahr betrug die Inflation im Euroraum 1,3 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte.

In der Europäischen Union (EU) kletterte die Inflationsrate im Juli 2018 ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent. Im Juli 2017 betrug die jährliche Inflationsrate 1,5 Prozent.

Damit erreichten die Teuerungsraten in beiden Wirtschaftszonen einen Wert, der deutlich über der „Wunschmarke“ der Europäischen Zentralbank (EZB) mit knapp 2 Prozent liegt.

Mit Abstand größter Preistreiber war im Juli 2018 die Sparte Energie. Eurostat gab den Anstieg der Energiepreise mit +0,89 Prozentpunkte an, um offenbar das Ausmaß des prozentualen Preisanstieges in ein besseres Licht zu stellen. Energie war im Juli 2018 um 9,5 Prozent teuerer als ein Jahr zuvor. Die Preise der Dienstleistungen lagen um 0,69 Prozentpunkte und die für Tabak, Alkohol und Nahrungsmittel um 0,49 Prozentpunkte höher.

Die höchsten Inflationsraten wiesen im Juli 2018 die Mitgliedsländer Ungarn (3,4 %), Bulgarien (3,6 %) und Rumänien (4,3 %) vor. Die niedrigsten Preissteigerung hatten Irland (1,0 %), Dänemark (0,9 %) und Griechenland (0,8 %).

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