Mehr Aufträge für Verarbeitendes Gewerbe im Oktober 2018


Die Auftragseingänge für das Verarbeitende Gewerbe stiegen im Oktober 2018 zum dritten Mal in Folge an. Allerdings fielen die Bestellungen aus dem Inland deutlich ab.

Bestellungen aus der Eurozone markant angestiegen

Motor

Autoindustrie hinkt noch deutlich hinterher

Das Verarbeitende Gewerbe hatte im Oktober 2018 um 0,3 Prozent mehr Aufträge in den Büchern stehen als im Vormonat, so die Statistikeinrichtung Destatis. Allerdings gingen die Aufträge für das Verarbeitende Gewerbe aus dem Inland um 3,2 Prozent zurück. Im Gegenzug stiegen die Bestellungen aus dem Euroraum um 7,3 Prozent an. Die Aufträge aus dem gesamten Ausland stiegen im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent an.

Die Bestellzunahme lag im Zweimonatsvergleich September und Oktober gegenüber Juli und August bei Investitionsgütern bei 2,9 Prozent, während die Aufträge für Konsumgüter um 1,4 Prozent anstiegen. Die Hersteller von Vorleistungsprodukten mussten dagegen einen Bestellrückgang um 1,0 Prozent hinnehmen. Der Zuwachs der Auftragseingänge war im Zweimonatsvergleich mit 0,1 Prozent ziemlich verhalten. Das Ausland orderte um 2,2 Prozent mehr, wobei die anteiligen Bestellung aus der Eurozone um 4,8 Prozent zulegten. Insgesamt ergab sich ein Auftragsplus von 1,4 Prozent.

Das Bundeswirtschaftsministerium resümiert eine Erholung der Auftragseingänge zum dritten Mal in Folge. Dennoch sei der Sondereffekt in der Automobilindustrie auch zu Beginn des vierten Quartals noch deutlich spürbar. Ausschlaggebend ist die verspätete Umsetzung der neuen internationalen Abgasnorm (WLTP). Die Autohersteller fuhren die Produktionen entsprechend zurück. Dennoch habe sich die Auftragslage in der Kfz-Industrie seit dem Tiefpunkt im vergangenen Juli wieder merklich belebt. Der Stau bei den Neuzulassungen löse sich langsam auf.

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