Mehr externer Sachverstand für Bundesregierung


Die Beratungsunternehmen können sich nicht über mangelende Aufträge seitens der Bundesregierung beklagen. Im Jahr 2017 kamen Aufträge für das Einholen externen Sachverstandes rund 146 Millionen Euro aus Steuermitteln rein.

Mangelende Kompetenz durch externe Berater kompensieren

Abacus

Ausgleicht für Mangel an Kompetenz

Wenn die eigene Kompetenz für den Aufgabenbereich nicht ausreicht, so muss eben Sachverstand von einem Dritten eingeholt werden und je weniger Ahnung vorhanden ist, desto mehr Steuermittel müssen eben eingesetzt werden.

Dies könnten bei der Bundesregierung die Gründe für die im Jahr 2017 stark angestiegenen Kosten für den Sachverstand externer Berater sein. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben für das Einholen externen Sachverstandes auf insgesamt 146,2 Millionen Euro an und somit um 45,1 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Eine satte Steigerung um 44,5 Prozent, wie die von WELT veröffentlichte Liste des Bundesfinanzministeriums zeigt.

Den größten Bedarf an Beratung hatte demnach das Bundesinnenministerium. Die Ausgaben für Beratungen betrugen 66,3 Millionen Euro für rund 250 einzelne Expertisen. Das Ministerium wurde von Thomas de Maizière geleitet. Das Verkehrsministerium unter Alexander Dobrindt benötigte mit den Ausgaben von 27,8 Millionen Euro für 58 Beratungsverträgen ebenfalls einen hohen Anteil an externen Sachverstand. Wolfgang Schäuble hatte es im Finanzministerium offenbar auch mit wenig kompetenten Leuten zu tun. Seine Abteilung schloss 84 Verträge für insg. 24,4 Millionen Euro ab.

„Es stellt sich nicht nur die Frage, warum man dies nicht mit eigenem Personal schafft, sondern auch, wo Interessenskonflikte bestehen und wie man diese vermeiden kann“, so Otto Fricke, Haushaltsexperte der FDP.

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