Preise industrielle Produktion im September 2018 moderat höher


Die Preise der industriellen Produktion sind im September 2018 innerhalb der Eurozone und in der EU im moderaten Bereich angestiegen. Ausreisser ist wie erwartet der Preisanstieg für die Energieanteile.

Energieanteile binnen eines Jahres um 12,7 % teurer

Industriegewerbe

Preise um 0,5% bzw. um 0,6% gestiegen

Die Preise der industriellen Produktion stiegen im September 2018 innerhalb der Eurozone um 0,5 Prozent und in der EU um 0,6 Prozent an, wie Eurostat meldete. Einen Monat zuvor stiegen die Preise im Schnitt um 0,4 Prozent in beiden Wirtschaftszonen an.

Im Jahresvergleich lagen die Preise der industriellen Produktion um 4,5 Prozent in der Eurozone und um 4,9 Prozent in der EU höher.

Im Monatsvergleich und in den einzelnen Sparten lagen die Preise innerhalb der Eurozone für die Energiebranche im September 2018 um 1,6 Prozent (EU 1,7 %) höher und um 0,1 Prozent (EU 0,2 %) in der Sparte der halbfertigen Waren. Die Preise in den Branchen Hauptnahrungsmittel, langlebige und kurzlebige Produkte (EU 0,1 %) blieben dagegen stabil. Bei Ausklammerung der Energie-Anteile stiegen die Preise in der gesamten Industrie um 0,1 Prozent EU 0,1 %) an.

Die höchsten Preisanstiege waren in der produzierenden Industrie der Länder Belgien, Litauen und Großbritannien mit je 0,9 Prozent, gefolgt von Spanien, Ungarn und Niederlanden mit je 0,8 Prozent. Rückläufige Preise gab es in den Mitgliedsländern Estland (-1,3 %), Dänemark (-1,1 %) und Lettland (-0,7 %).

Auf Jahressicht war der Preisanstieg beim Energieanteil der industriellen Produktion mit 12,7 Prozent der mit Abstand ausgeprägteste.

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