Preise lagen im Oktober 2018 um 2,5 % höher


Die Preise lagen im Oktober 2018 im Schnitt um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Auch ohne Energieanteile lag die Teuerungsrate nur knapp unter dem „EZB-Zielwert“ von rund 1,9 Prozent.

Steigende Energiepreise schlagen sich „doppelt“ auf Konsumenten nieder

Geknacktes Sparschwein

Steigende Preise belasten die Ersparnisse

Die vorläufigen Angaben zur Inflationsrate im Oktober 2018 sind von der Statistikeinrichtung Destatis bestätigt worden. Somit kletterten die Preise im Bundesgebiet gegenüber dem gleichen Vorjahres-Monat um dicke 2,5 Prozent. Diese Teuerungsrate wurde zuletzt vor 10 Jahren erreicht. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise im Oktober durchschnittlich um 0,2 Prozent an.

Wenig überraschend ist die Energiesparte der hauptsächliche Preisantreiber. Im Jahresvergleich lagen die Preise für Kraftstoffe um 14,8 Prozent höher. Für Heizöl mussten Kunden satte 39,9 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Dennoch ist die Inflationsrate auch ohne Einbezug der Energie-Anteile mit 1,7 Prozent ziemlich hoch angesiedelt.

Nahrungsmittel verteuerten sich auf Jahressicht um 1,9 Prozent. In den einzelnen Sparten gab es aber auch Preisreduzierungen. So kostete Obst im Oktober 2018 um 2,4 Prozent weniger. Mehr als überkompensiert haben dies aber die um 9,3 Prozent gestiegenen Preise für Gemüse. Mehr kosteten auch Fischwaren (2,7 %) und Molkereiprodukte (3,1 %).

Die Entwicklung der Energiepreise ist branchenübergreifend und wird unterm Strich auf den Konsumenten abgewälzt. Steigende Preise für Strom, Treibstoffe und fürs Heizen treffen den Endkunden nicht nur unmittelbar, sondern schlagen sich auch mittelbar auf die Preise für Konsumgüter nieder.

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