Reallohnindex 2016 um 1,8 % angestiegen – Dank niedriger Inflation


Der Reallohnindex stieg im Jahr 2016 dank einer niedrigen Inflation um durchschnittlich 1,8 Prozent an. Besonders profitierten der Niedriglohnsektor sowie die Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern.

Erneuter Anstieg in 2017 dürfte ausgebremst werden

Arbeiter

In 2016 höhere Löhne für Arbeitnehmer

Die Arbeitnehmer profitierten im Jahr 2016 von einer in der Bundesrepublik sehr niedrigen Inflation. Der Reallohnindex stieg im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die Statistikbehörde Destatis am Mittwoch.

Die am Verbraucherpreisindex gemessene Inflation betrug im gleichen Zeitraum 0,5 Prozent. Somit stiegen die Löhne und Gehälter nominal um 2,3 Prozent an.

Größte Gewinner waren lt. Destatis die Arbeitnehmer in den niedrigen Einkommensgruppen. Deren Lohnzuwächse seien überdurchschnittlich ausgefallen. Der ungelernte Arbeiter hatte im Jahr 2016 im Schnitt einen um nominal 3,1 Prozent höheren Lohn als noch ein Jahr zuvor. Der Lohnanstieg betrug bei geringfügig Beschäftigten im Schnitt 3,6 Prozent. Der Anstieg bei Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten fiel mit 2,2 Prozent bzw. 2,8 Prozent geringer aus.

Der deutliche Reallohnanstieg im Jahr 2016 war bereits der Dritte in Folge.

Für die Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern fiel vom Anstieg des Reallohnindex mehr ab als für die Arbeitnehmer in den alten Bundesländern. In den neuen Bundesländern betrug der nominale Lohnanstieg 2,9 Prozent und in den alten Bundesländern 2,3 Prozent.

Einen Dämpfer für einen noch höheren Anstieg des Reallohnindex gab es zum Ende des Jahres 2016. Die Verbraucherpreise stiegen im vierten Quartal deutlich an.

Sollte der Anstieg der Konsumentenpreise seit Anfang 2017 eine Fortsetzung finden, dürfte wohl das vierte Jahr der realen Lohnanhebungen nicht mehr erreicht werden.

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