SPD driftet dorthin woher sie kam, mit Schulz


Die SPD driftet in der Gunst der Wähler weiter ab und könnte bis zur Bundestagswahl wieder dort gelandet sein, wo sie vor dem „Schulz-Phänomen“ verweilte.

Rückkehr in die Versenkung, aber mit Schulz?

Wahlen

Schulz-Hype fand endgültig ein Ende

Die SPD scheint sich auf den Weg gemacht zu haben, um wieder dort anzukommen, woher sie vor ihrem Spitzenkandidaten Martin Schulz in der Bundespolitik gewesen ist. Nun allerdings samt Schulz.

Die für BAMS durchgeführte Emnid-Umfrage zeigt für den Sonntag, den 21. Mai eine fortgesetzt abgedriftete SPD in der Gunst der potenziellen Wähler. Demnach kämen die Sozialdemokraten bei einer Bundestagswahl nach dem Verlust eines weiteren Prozentpunktes nur noch auf 26 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zustimmung für die Union um einen Prozentpunkt. CDU/CSU kämen aktuell auf 38 Prozent. Der Abstand zwischen den beiden derzeit regierenden Koalitionsparteien vergrößerte sich somit auf 12 Punkte.

Ebenfalls jeweils einen Prozentpunkt abgeben mussten die Grünen und die Linke. Beide Parteien kämen für diesen Sonntag auf 7 bzw. 9 Prozent. Die AfD konnte den Stand von 8 Prozent in der Vorwoche beibehalten. Dafür rückte die FDP mit einem Aufschlag von 1 Punkt auf 7 Prozent sehr nahe an die AfD heran.

Die Einschätzung der potenziellen Wähler, dass der SPD-Kandidat und sein Wahlprogramm „soziale Gerechtigkeit“ an die Regierung kommt, hat immer weniger Anhänger. Nach 36 Prozent Ende Februar glauben aktuell nur noch 15 Prozent daran, dass Schulz der nächste Bundeskanzler sein wird. Selbst die SPD-Wähler geraten verstärkt ins Zweifeln. Nur noch ein Drittel (34 %) sieht ihren Spitzenkandidaten ins Kanzleramt einziehen. Ende Februar waren noch 56 Prozent der SPD-Anhänger derart guter Dinge.

Sähe man von der sog. Repräsentativen Demokratie ab und ginge der Demokratie mit der Möglichkeit einer Direktwahl um einen Schritt entgegen, würde Martin Schulz von 29 Prozent der Wähler als Kanzler favorisiert werden. Anfang Februar hätten noch 46 Prozent ein Kreuzchen neben den Namen Schulz gesetzt. Angela Merkel (CDU) holte im gleichen Zeitraum einen Stimmenzugewinn von 13 Punkte auf 53 Prozent ein.

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