Stimmung in globaler Wirtschaft bricht weiter ein


Die Stimmung in der globalen Wirtschaft ließ auch im dritten Quartal 2018 nach. Der Indikator des Münchner ifo Instituts beschreibt eine weitere Verdunkelung des Horizonts.

Eingetrübte Stimmung in fast allen Regionen festzustellen

Konsumlaune

Globale Konjunktur kühlt weiter ab

Abermals ließ die Stimmung zur globalen Wirtschaft deutlich nach. Im dritten Quartal 2018 rutschte der Indikator des Münchner ifo Instituts auf nur noch 2,9 Punkte von vormals 16,5 Punkte ab.

Damit erreichte das ifo Weltwirtschaftsklima das gleiche Niveau wie zuletzt im ersten Quartal 2017. Die Hochstimmung hielt damit für nur rund ein Jahr an. Die Einschätzung zur aktuellen Lage blieb trotz der Verschlechterung auf einem hohen Level, so das Institut. Bei den Erwartungen fiel die Stimmung allerdings rapide ab und bewegte sich zum Stand drittes Quartal 2018 auf dem Niveau wie zuletzt Ende 2011.

Die Verschlechterung der Stimmung zur globalen Wirtschaft sei in fast allen Regionen festzustellen. Innerhalb der Europäischen Union werden Ersartung wie auch die Einschätzung der aktuellen Lage deutlich schlechter bewertet. Ein ähnliches Bild lieferten die Regionen der asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern, Lateinamerkika und China. Die Erwartungen in den USA sind ebenfalls stark eingetrübt. Die derzeitige Lage werden in den Staaten jedoch positiver bewertet.

Der hauptsächliche Dämpfer für die globale Konjunktur sei der aktuelle Zollstreit, besonders der zwischen den USA und China. Folgend sank auch die Bereitschaft für Investitionen deutlich ab. Mit einem Absinken des privaten Konsums sei ebenfalls zu rechnen.

„Die Weltkonjunktur fährt nur noch mit angezogener Handbremse“, so das ifo Institut.

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