Streit um Asylverfahren: Stimmverluste für CDU/CSU


Der Streit zwischen CDU und CSU um das Asylverfahren an der Grenze spiegelt sich in den aktuellen Wählerumfragen wider. Die Union muss weiter Stimmeinbußen hinnehmen.

Groko weiterhin ohne Mehrheit bei den Wählerstimmen

Wahlstudie

Streit Asylverfahren steht im Mittelpunkt

Bei einer nun anstehenden Bundestagswahl würde die Große Koalition (Groko) nach dem Abrutschen unter die 50%-Marke keine Mehrheit mehr erhalten. Nach dem aktuellen Meinungstrend des Forschungsinstitut INSA für die BILD (Dienstagsausgabe) erhielte die SPD zwei Prozentpunkte mehr und würde auf 19 Prozent der Wählerstimmen kommen. Allerdings rutschte die CDU/CSU um den gleichen Betrag ab und käme nur noch auf 29 Prozent der Wählerstimmen kommen.

Stabil blieb dagegen die jeweilige Zustimmung für die Grünen (11 %), Linke (12 %), FDP (8 %) und die AfD (16 %). Nach oben auf über 5 Prozent ging es jedoch mit der Summe der für die sonstigen Parteien abgegebenen Stimmen.

Die zusammen 48 Prozent für CDU/CSU und SPD ergäben für die Groko noch immer eine parlamenarische Mehrheit. INSA-Chef Hermann Binkert sieht die Ursache für das Abrutschen der Unionsparteien im gegenwärtigen Streit um das Asylverfahren an der Grenze. „Würden CDU und CSU jedoch bundesweit gegeneinander antreten, kämen sie zusammen auf 40 Prozent“, so Binkert.

Würden CDU und CSU jeweils getrennt im gesamten Bundesgebiet zur Wahl gestellt, kämen die CDU auf 22 Prozent und die CSU auf 18 Prozent. Im gleichen Zuge würde die AfD 5 Punkte verlieren. Auch FDP (-2 Punkte) und die Grünen (-1 Punkt) müssten mit Verlusten rechnen.

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