Trotz Wirtschaftswachstum dramatischer Anstieg der Kinderarmut


Der deutsche Kinderschutzbund erwartet im Bundesgebiet eine dramatisch ansteigende Zahl von verarmten Kindern. Bis zum Jahr 2030 werden rund vier Millionen in Armut lebende Kinder, die dazugehörigen ebenso verarmten Familien sowie eine weitere halbe Million Flüchtlingskinder erwartet.

Gründe für Kinderarmut seien Sozialabgaben und Steuertarif

Ausgrenzung

Armut in der BRD wächst weiter an

Der deutsche Kinderschutzbund rechnet bis zum Jahr 2020 mit einer stark anwachsenden Kinderarmut. Mindestens vier Millionen Kinder werden in Rund 13 Jahren im Gebiet der BRD als arm gelten und das trotz „solider“ Konjunktur, steigendem Wachstum und vor allem anwachsendem Privatvermögens in diesem „reichen Land“.

Gründe für diese Entwicklung sieht der Kinderschutzbund lt. Rheinischer Post (Montagsausgabe) in den ansteigenden Sozialabgaben und einem nicht der Inflation angepassten Steuertarif. Den Familien bliebe vom Einkommen immer weniger übrig. Dazu steige das Risiko, trotz Einkommens durch Arbeit von staatlichen Hilfen angewiesen zu sein.

Hinter jedem verarmten Kind steckt auch eine ebenso arme Familie. Deshalb seien von der Verarmung besonders kinderreiche Familien und Alleinerziehende betroffen. Eine Verschärfung der brisanten Situation ergebe sich durch die Flüchtlingskrise. Zu den im Jahr 2013 rund vier Millionen armen einheimischen Kindern werden lt. Kinderschutzbund weitere 500.000 in Armut lebende Flüchtlingskinder hinzukommen.

Umschuldungskredite

Bild: CC0 1.0 Universell

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