Wortkreation „alternative Fakten“ ist Unwort des Jahres 2017


Das Unwort des Jahres 2017 lautet „alternative Fakten“. Eine aus Übersee importierte Wortkreation.

„Alternative Fakten“ sei „verschleiernd und irreführend“

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Unwort d. Jahres 2017 ist gefunden

Ein aus den USA importierter Begriff erhält für das Jahr 2017 den Titel „Unwort des Jahres“. Der Begriff „alternative Fakten“ ist eine Erfindung der US-Amerikanerin Kellyanne Conway, die Beraterin des US-Präsidenten Donald Trump. Die Jury der TU Darmstadt kührte diese Wortkreation nun zum „Unwort des Jahres 2017“.

„Alternative Fakten“ sei eine „verschleiernde und irreführende“ Bezeichnung, ein Versuch, „Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen“, so die Jury am Dienstag. Dieses Wortgebilde sei derzeit eine der „besorgniserregendsten Tendenzen im öffentlichen Sprachgebrauch.“

Ins Visier der Jury gerieten auch auch die Begriffe „Shuttle-Service“ in Verbindung mit den Rettungseinsätzen von NGO (Nichtregierungsorganisationen) von in Seenot geratenen Flüchtlingen, sowie „Genderwahn“. Beide Begriffe wurden von der Linguistik-Jury gerügt.

Im „Wettbewerb“ zum Unwort des Jahres 2017 standen u.a. die Begriffe „atmender Deckel“, „Jamaika-Koalition“, „Nazi“, „Babycaus“, „ergebnisoffen“ und „Bio-Deutscher“.

Für das Jahr 2016 lautete das Unwort des Jahres „Volksverräter“ und für 2015 „Gutmensch“.

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