Für Heizölkunden war Mai 2017 ein Monat steigender Preise


Für die Heizölkunden war der Mai 2017 ein Monat der insgesamt eher ansteigenden Preise, jedoch auf sehr niedrigem Niveau.

Die Karten werden überall neu gemischt

Ölpreise

Heizölpreise auf unsicheren Pfaden

Der bereits im April eingesetzte Abwärtstrend bei den Heizölpreisen erreichte am 08. Mai seinen Tiefpunkt bei etwas über 51 Euro pro 100 Liter. Seitdem geht es in zögerlichen Schritten wieder aufwärts.

Dennoch können sich die Heizölkunden entspannt zurücklehnen. Gegen Ende Mai scheint der Heizölpreis seinen Monats-Höchststand bei gut 55,60 Euro bereits hinter sich gelassen zu haben. In den vergangenen beiden Tagen drifteten die Heizölkosten wieder nach unten.

Ausnahmsweise war im Mai sogar der Euro maßgeblich an der Heizölpreisbildung beteiligt. Die europäische Gemeinschaftswährung holte gegenüber dem US-Dollar kräftig auf, im Bereich von knapp 1,10 US-Dollar auf zwischenzeitlich über 1,12 US-Dollar. Der günstigere Wechselkurs drückte die Heizölpreise spürbar, bzw. bremste die Auswirkungen steigender Preise an den Rohölmärkten aus.

Die Rohölmärkte selbst sind alles andere als in guter Verfassung. Im Gerangel um die Vorherrschaft über die weltweiten Ölpreise mussten die ölfördenden Länder der Opec immer mehr Punkte an die USA abgeben. Während die ersten Ankündigungen einer geplanten Ölförderdrosselung noch für Euphorie und sprunghaft ansteigenden Rohölpreisen sorgte, hinterließ die letzte Entscheidung der Opec, die bereits laufende Förderdrosselung bis März 2018 zu verlängern, nur noch enttäuschte Marktteilnehmer. Wie längst an den Finanzmärkten üblich, erzeugen Erwartungen und dessen Erfüllungen bzw. Fehleinschätzungen für mehr Bewegung als harte Fakten. Die Ölmarkt-Akteure erwarteten weitaus mehr als „nur“ eine Verlängerung der Förderreduzierung und prompt ging es mit den Ölpreisen nach unten.

Das „Gewackel“ an den Rohöl- und Heizölmärkten kann im Juni durchaus eine Fortsetzung finden. Unterschwellig spielen die geopolitischen Veränderungen eine immer größere Rolle. Sei es im Nahen und Mittleren Osten, in Fernost (Nordkorea), oder auf der politischen Seite nach dem G7-Desaster, die Folgen dürften mit einem Schlag zu spüren sein.

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