Heizölpreise driften Ende Juli 2015 abwärts – Tiefpreise im Sommer


Die Heizölpreise driften Ende Juli 2015 steil abwärts. Dank einbrechender Rohölpreise bilden sich für Heizölkunden mitten im Sommer neue Möglichkeiten für den billigen Zugriff.

Rohölmärkte ziehen Heizölkosten mit in die Tiefe

Ölpreise

Der Euro hält sich wacker bei rund 1,10 Dollar

Der Juli 2015 verlief für die Rohölmärkte ganz und gar nicht günstig. Die Hiobs-Botschaften kamen aus jedem Winkel dieser Erde. Die Opec-Länder reduzierten den Preis für ihr zum Verkauf gestelltes Öl, die USA meldeten höhere Fördermengen und in China brechen die Börsen ein.

Die Kurseinbrüche in Fernost sind noch längst nicht ausgestanden. Am Montag ging es an den Handelsplätzen Shanghai und Shenzhen massiv nach unten. Der Dienstag sah ähnlich aus. Es scheint an den Börsenwerten spiegelt sich der reale Zustand der Wirtschaft des Landes wider. Die vorab veröffentlichten Zahlen zum Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte trieben den Marktakteuren bereits die Sorgenfalten auf die Stirn.

Höhere Ölfördermengen, reduzierte “Kampf-Preise” und eine schrumpfende Nachfrage üben auf die Preise für US-Öl WTI und Nordsee-Öl Brent erheblichen Druck aus. WTI bewegt sich nach wie vor deutlich unter 50 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Brent führt ein schweres Dasein im Bereich von 54 US-Dollar.

Der Euro sackte im Juli um ein weiteres Stück ab. Nach kurzen Ausflügen in die Täler von 1,08 US-Dollar kehrte die Gemeinschaftswährung in die Zone bei 1,10 Dollar zurück und hält sich seit Tagen zäh auf Position.

Die Entwicklungen an den Rohöl- und Devisenmärkten im Laufe des Julis können am Heizölpreis sehr gut abgelesen werden. 100 Liter Heizöl kosteten zum Monatsauftakt rund 63,10 Euro pro 100 Liter. Damit wurde auch gleichzeitig der bisherige Monats-Höchststand markiert. Innerhalb der ersten Woche ging es steil abwärts, mit einer anschließenden Seitwärtsbewegung über mehrere Tage. Am vergangenen Freitag folgte der nächste Preisknick nach unten und mündete bei aktuell rund 56,40 Euro. Das Jahrestief bei 51,66 Euro (13.01.15) ist nicht mehr weit weg.

Am Mittwochabend steht das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) an. Je nach Interpretation der veröffentlichten Ergebnisse könnte der US-Dollar an Stärke gewinnen. Mit der steigenden “Erwartung” von Zinsanhebungen steigt in der Regel auch der Wechselkurs der US-Währung an. Ein Nachteil für die Heizölkunden in der Eurozone.

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