Heizölpreise folgen Zick-Zack-Kurs aus Öl- und Devisenmärkten


Bis Mitte Juni 2015 haben sich die Heizölpreise auf einen Bereich von 62 bis 67 Cent pro 100 Liter eingependelt. Der Zick-Zack-Kurs wird getragen von unschlüssigen Rohölmärkten und einem unsicheren Eurokurs.

Trotz höherer Heizölpreise noch deutlich unterm Vorjahres-Stand

Ölpreise

Wechselnde Konjunkturdaten und -aussichten

Der Eurowechselkurs pendelt nach dem großen Abrutsch in Bereichen zwischen 1,09 und 1,12 US-Dollar hin und her. Kurze Impulse nach oben erlaubten auch einen Sprung über die 1,14-Marke hinaus. Von einem klaren Trend des Wechselkurses gegenüber dem US-Dollar kann jedenfalls nicht die Rede sein. Eine gewisse Stabilität für die Preise am Heizölmarkt.

Ein Wechselkurs setzt immer einen Gegenspieler voraus und der “Fall Dollar” hängt wiederum von den Fakten, Weissagungen und erfreuten, bzw. enttäuschten Gesichtern der Analysten zur US-Konjunktur ab. Mit positiven Nachrichten aus dem US-Arbeitsmarktbereich und Lichtblicken in den Produktions-Branchen erhält der Dollar Stärke zurück und drückt damit den ohnehin schwächelnden Euro noch weiter abwärts. Nun sah allerdings der Jahresstart für die US-Wirtschaft überhaupt nicht rosig aus und die letzten Arbeitsmarktdaten enttäuschten. Der Euro legte dennoch nur kurzfristig zu, da die Dauer-aufflammende-Eurokrise mit Griechenland im Mittelpunkt ein beständiges Thema bleibt.

Ein starker US-Dollar drückt in der Regel auch die Rohölpreise. Auf der anderen Seite meldete sich jüngst die Opec zu Wort und kündigte ein ungezügelte Ölförderung an, da man eine höhere Nachfrage erwarte. Die US-Energiebehörde IEA fasste nach und geht von einem steigenden Ölangebot aus den Opec-Ländern und auch anderen Export-Ländern aus. Lange Gesichter bei den Öl-Investoren. Ein noch weiter ansteigendes Überangebot in Aussicht drückt den Ölpreis.

Weder an den Devisenmärkten, noch an den Rohölmärkten, geschweige in der Bewältigung der Eurokrise ist ein klarer Trend in Sicht. Das Auf und Ab bei den Heizölpreisen spiegelt den Eiertanz wider. Am 12. Juni 2015 ging der durchschnittliche Heizölpreis mit 63,63 Euro pro 100 Liter ins Wochenende.

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