Heizölpreise könnten im November neues Jahrestief knacken


Die meisten Heizölkunden dürften zufrieden auf das Jahr 2013 zurück blicken. Das Preisgefüge befand sich über das Jahr gesehen deutlich unter dem vom Vorjahr. Noch im November wird ein der Ausblick auf ein neues Jahrestief ersichtlich.

Heizölpreise drücken mächtig auf die Teuerungsrate

Ölpreise

Für Heizölkunden ein billiges Jahr

Die Heizölkosten bewegen sich derzeit äußerst atypisch. Die kalte Jahreszeit hat sich bereits vielfach eindrucksvoll angemeldet und die Ölpreise bewegen sich nach unten. Die Verbraucher in Deutschland erfreuen sich ohnehin einem relativ niedrigen Preisniveau, das sich deutlich unter dem vom Vorjahr befindet.

Obwohl das Jahrestief von Mitte April mit einem durchschnittlichen Heizölpreis von etwas über 79,5 Euro pro 100 Liter bisher nicht mehr erreicht wurde, steht der Preis derzeit bei etwas über 80 Euro nicht sehr weit fern. Das Bundesamt für Statistik (Destatis) bestätigte mit der Teuerungsrate für den vergangenen Oktober vor allem da Heizöl als den “größten Inflations-Drücker”. Um rund 10 Prozent mussten die Verbraucher weniger als noch vor einem Jahr bezahlen.

Wichtige Faktoren für die günstige Entwicklung sind u.a. die Ölbestände bzw. -produktionen in den USA. Das Land exportiert seit Jahrzehnten das erste Mal mehr Öl als es importieren muss. Ein weiterer Punkt für günstige Heizölpreise ist ein relativ starker Euro gegenüber einem schwächelnden US-Dollar. Der bessere Wechselkurs aus europäischer Sicht trägt maßgeblich für verbilligtes Heizöl bei.

Ob nun die Heizölbestellung vorgenommen werden soll oder nicht, hängt u.a. von der noch verfügbaren Menge im heimischen Öltank ab. Auf den letzten Drücker zu warten stellte sich nur selten als eine gute Idee heraus. Ebenso das Warten auf die erste dicke Schneeschicht. Der Effekt gleicht der Schlange vor dem Reifenwechsel-Service nach den ersten Schneeflocken. Die möglichen Wartezeiten nach der Heizölbestellungen dürfen nicht unterschätzt und sollten einkalkuliert werden. Ein Abgleich mit “Ölstand im Keller und dem Wetterbericht” schadet nicht.

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