IWF drängt auf ein Ende der Energiesubventionen


Der IWF kritisiert die hohe Energiesubventionen durch die Länder. Das müsse ein Ende haben. Das Drücken der Energiepreise wirke sich negativ auf das Wachstum aus. Künftig sollten die realen Energiepreise an die Verbraucher weitergeleitet werden.

Deutsche Energiepolitik hätte für IWF-Gedanken bereits gute Voraussetzungen

Öko Energie

IWF fordert Ende der Energiesubventionen

Deutschlands Energiepolitik mit den Bestandteilen einer EEG und der zugehörigen Öko-Umlage für Strom aus erneuerbaren Energiequellen scheint schon mal eine solide Grundlage für die Vorstellungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu sein. Derlei Steuer- und Abgabenelemente geben den Regierungen einen gewissen Spielraum, um die Energiekosten für die “wettbewerbsempfindliche” Industrie möglichst niedrig zu halten.

Die Kosten für fossile Energieträger sind ohnehin zu hoch, so die Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF). Jedoch sind nicht die Energiekosten für Verbraucher und in erster Linie auch nicht die Industrie gemeint, sondern die Staaten.

Weltweit subventionierten die Länder die fossilen Energieträger mit rund 5,3 Billionen US-Dollar, bzw. 6,5% der weltweiten Wirtschaftsleistung. Ein echtes Wachstumshemmnis, so der IWF. Diese Subventionen wirkten sich negativ auf die wirtschaftliche Effizienzen, das Wachstum und die Ungleichheit aus. Zu den größten Energiesubventionsstaaten zählen demnach Russland (335 Mrd. Dollar), die USA (699 Mrd. Dollar) und China (2.300 Mrd. Dollar). Die EU liegt bei rund 330 Mrd. Dollar.

Die Regierungen sollten die Energiepreise künftig mit den realen Kosten kalkulieren und Posten wie z.B. Umweltschäden, Schäden an Menschen und Bereitstellungskosten berücksichtigen. Für wirtschaftlich entwickelte Länder sieht der IWF jedoch ein Problem. Diese seien auf niedrige Energiepreise angewiesen, um die Unternehmen international wettbewerbsfähig zu halten.

Damit befände sich Deutschlands Energiepolitik bereits auf der IWF-Linie. Die seit Jahren angestiegene Öko-Umlage ist nichts anderes als eine Subventionierung der Stromkosten für die Großindustrie, allerdings finanziert vom privaten Verbraucher und von allen kleinen und mittelständischen Betrieben.

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