Staat ist größter Beteiligter an Stromkosten für Haushalte


Mit der Energiewende gab sich die Bundesregierung ein sehr nützliches Instrument in die Hand, um den Privathaushalten noch mehr Geld zu entziehen. Mit einem Anteil von 53 Prozent ist die öffentliche Hand inzwischen größter Beteiligter der berechneten Stromkosten.

Mehrwertsteuer auf Steuern und Umlagen – Monopolstellung

Stromkosten

Abgreifen solange der Strom noch über die Leitung kommt

Die Stromkosten steigen und steigen. Sind es nicht die Börsenpreise, dann eben die zur Kompensation dienende EEG-Umlage, welche die Strompreise für Haushalte weiter in die Höhe treiben. Zur Ausgestaltung kommen noch Stromsteuer, Ökosteuer und als immerwährende aufgesetzte Deko die Mehrwertsteuer oben drauf. Den antreibenden Stock dafür halten die Verantwortlichen hinter dem Staat in der Hand und diese gestalten nun mit der CO2-Bepreisung eine weitere Kostennote. Zwar soll nach gegenwärtigen Plänen die Stromsteuer zum “Ausgleich” gekürzt oder gar abgeschafft werden, aber wer soll schon daran glauben, dass für die Haushalte mit den wertschöpfenden Arbeitnehmern finanzielle Entlastungen zukommen?

Im Jahr 2019 haben die Privathaushalte für die von den Verantwortlichen der öffentlich rechtlichen Hand gestalteten Stromanteile mehr als 20 Milliarden Euro zu bezahlen. Damit ist der deutsche Staat der größte Preistreiber beim Strom, so das Vergleichsportal Verivox. Damit nimmt der Staat auch den Löwenanteil der abverlangten Strompreise ein. 53 Prozent beträgt die Abgabenquote. Würde nun die Ökostromumlage entfallen, könnte lt. Verivox-Berechnung ein durchschnittlicher Haushalt pro Jahr um bis zu 229 Euro einsparen.

Der Verbraucherpreisindex des Vergleichsportals weist aktuell einen Strompreis von 30,20 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf. Der durchschnittliche Verbrauch der Privathaushalte betrug im Jahr 2018 ca. 127 Milliarden kWh Strom. Mit dieser Berechnungsgrundlage könne für 2019 Stromkosten von insg. 38 Milliarden Euro prognostiziert werden.

Als Netzentgelt werden davon 9,9 Mrd. Euro (26 %) deklariert. Beschaffungskosten, Vertrieb und Marge nehmen anteilig 8,2 Mrd. Euro (21 %) ein. Der “Rest” besteht aus Umlagen, Abgaben und Steuern zugunsten der öffentlich Hand und dies sind 20,3 Milliarden Euro. Vor 10 Jahren lag die Abgabenquote bei 40 Prozent. Der Staat greift somit auch zum Thema Strom immer tiefer in die Taschen der Privathaushalte.

Skrupel, auf erhobene Steuern eine weitere Mehrwertsteuer zu erheben, kennt der Staat ohnehin nicht. Dies gilt insbesondere auch für erhobene Steuern auf Kraftsteuern. Somit zahlen private Konsumenten im Jahr 2019 voraussichtlich rund 8 Milliarden Euro nur für die Ökostromumlage und dazu auf den vollen Strompreis noch die Mehrwertsteuer, also zusätzliche 6,1 Mrd. Euro. Alleine die Mehrwertsteuer belastet die Haushalte jährlich mit 145 Euro im Durchschnitt.

Strom ist in den Augen der öffentlichen Hand offensichtlich nicht als lebensnotwendig eingestuft. Ansonsten wäre die verminderte Mehrwertsteuer von 7 Prozent (z.B. für Literatur) fällig und dies entspräche einer jährlichen Entlastung von 91 Euro, so Verivox.

Da die Energiewende mehr als nur stockt und eigentlich Gewaltanstrengungen notwendig wären, um den beschlossenen Ausstieg aus Atom- und Kohleenergie zu kompensieren, blieben lediglich zwei Möglichkeiten übrig. Entweder Gewaltanstrengungen mit gewaltigen Mehrkosten für die Privathaushalte finanzieren oder die Energiewende absagen. War nix, Schwamm drüber. Der dritte Weg – rein hypothetisch – wäre die mindestens fahrlässige, wenn nicht sogar mutwillige Fahrt der Wirtschaftslokomotive gegen die Wand.

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