Erhöhte Strompreise 2013 nicht einfach so hinnehmen


Wenn der eigene Stromversorger den Einheitspreis für das kommende Jahr 2013 erhöhen will, dürften das die meisten Haushalte bereits wissen. Mit dem Jahreswechsel geht ein bundesweiter Ruck durch die Strompreis-Landschaft und wird monatlich in Erinnerung gerufen werden.

Massive Strompreisanhebungen für das Jahr 2013 erwartet

Stromkosten 2013

Strompreis-Schock 2013
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Ist bei Ihnen der “gefürchtete Brief” des Stromversorgers bereits eingetroffen? Wenn ja, dann war es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Ankündigung einer “gezwungenen oder unvermeidbaren” Anhebung des Strompreises ab dem 01. Januar 2013. Die Welle der Nachrichten, dass über 400 Stromversorger in Deutschland die Stromgebühren ab 2013 anheben werden, ist wie ein “Tsunami” über alle Bundesländer gerollt.

Sollte der Brief ausgeblieben sein, so ist zumindest die unmittelbare Stromkostenerhöhung zum Jahreswechsel ausgeschlossen, denn 6 Wochen beträgt die Frist, in der die Verteuerung vom Stromversorger angekündigt werden muss. “Aber was nicht ist, kann ja noch werden”, denn auch die großen “Stromvertreiber” wie Eon, Vatenfall, EnBW oder RWE ließen es sich nicht nehmen, per Brief einen “Verzicht auf Strompreisanhebungen” anzukündigen, aber “erst” in einem halben Jahr nachziehen zu wollen.

“Zwangsaufschlag” durch Öko-Umlage
Mit der erneuten Preisrunde zu den Strompreisen kommen die Stromlieferanten nicht herum, zumindest die Öko-Umlage um knappe 5,3 Cent aufzuschlagen, unmittelbar gefolgt von der Mehrwertsteuer. Dieser Betrag ist für die Netzbetreiber bestimmt, die aufgrund der EEG-Regelung ein höheres Netznutzungsentgelt verlangen können, bzw. dürfen. Ob es sich dabei tatsächlich um ein “müssen” handelte, kann pauschal angezweifelt werden.

Der Stromkunde kann in einem solchen Fall einer Strompreiserhöhung nicht unmittelbar ausweichen, da Anbieter “A” die Öko-Umlage genauso durch leiten muss wie Anbieter “B”. Die Strompreise werden im gesamten Niveau in die Höhe getrieben.

Nach wie vor viel Spielraum für Stromkosten Senkungen
Für die Privathaushalte befindet sich der Strommarkt preislich bereits auf einem höheren Plateau. Dennoch ist der Markt keine einheitliche Ebene, sondern bietet “landschaftlich” Anhebungen und Täler. Ein Großteil der Privatkunden bezieht selbst viele Jahre nach der Liberalisierung der Strommärkte die Energie von ihrem Grundversorger und befindet sich somit auf einem “Berg” des Preis-Plateaus. Zahlreiche unabhängige Stromlieferer bieten weit günstigere Einheitspreise an, als der “alte Platzhirsch” vor Ort. Der Ort, bzw. Firmensitz des Anbieters spielt zum Bezug des billigeren Stroms keine Rolle.

Aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks im Strommarkt sind nahezu alle Lieferanten besonders zuvorkommend und nehmen wechselbereiten Kunden die größte Arbeit ab. Dazu zählt auch die Kündigung beim alten Stromversorger. Egal zu welchem Stromanbieter gewechselt wird, zu einer Abschaltung des Stroms wird es nicht kommen. Im Grunde handelt es sich nur um einen reine “Papier-Angelegenheit”.

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