Stromkosten Privathaushalte erreichten Rekordhöhe


Für Privathaushalte haben die Strompreise innerhalb der ersten drei Monate im Jahr 2019 noch nie erreichte Höhen erklommen. Dabei handelt es sich „lediglich“ um die reinen Strompreise und nicht um die zahlreichen Sonderabgaben. Da könnte also noch ein weiteres Paket hinzukommen.

Beschaffungspreise trieben Stromkosten in neue Höhen

Stromkosten

Strompreise kennen nur die Aufwärtsrichtung

Die Spirale der Stromkosten dreht sich immer weiter und immer schneller. Nach den ersten drei Monaten im Jahr 2019 stiegen die durchschnittlichen Strompreise für Privathaushalte auf noch nie dagewesene Höhen an. Mit Stand Ende März 2019 kostete 1 Kilowattstunde (kWh) im bundesweiten Durchschnitt 29,42 Cent, wie das Portal Verivox berechnete.

Mit dem Strompreisanstieg handelte es sich jedoch „nur“ um den reinen Stromanteil, nicht um die zahlreichen weiteren Strompreisanteilen wie EEG, Steuer, Netzentgelte, Konzessionen, usw. Der Strompreis lag demnach um rund 5 Prozent höher als vor der Welle der Preisanhebungen von 826 Grundversorgern. Diese begründen ihre Maßnahme aufgrund höherer Beschaffungspreise im vergangenen Jahr.

Für einen durchschnittlichen Privathaushalt mit drei Personen und einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh bedeutet diese Preisanhebung um rund 60 Euro pro Jahr höhere Stromkosten. Wen die Preisanhebung noch nicht erwischt hat, könnte jedoch im April oder im Mai eine entsprechende Benachrichtigung erhalten. Für diesen Zeitraum kündigten lt. Verivox weitere 62 Grundversorger eine Preiserhöhung an. Eine Minderheit der Endkunden hatte sogar Glück. 24 Grundversorger senkten die Preise um durchschnittlich 2 Prozent.

Was Großhandelspreise nicht bringen, erledigt EEG-Umlage

Die Großhandelspreise seien dagegen kaum bis gar nicht gestiegen. Doch für den Endkunden ist es ohnehin beinahe irrelevant, wohin sich die Preise an den großen Handelsplätzen bewegen. Gehen die Strompreise hoch, wird der Aufpreis an den Kunden weitergereicht. Gehen sie runter, greift die EEG-Umlage mit der Funktion, die Differenz wieder aufzufangen. Angesichts des inzwischen beschlossenen Kohleausstiegs können sich die Privathaushalte getrost darauf einstellen, die anfallenden Mehrkosten in einem möglichst umfangreichen Ausmaß auffangen zu dürfen. Dazu gehören auch die von der Bundesregierung an die Stromkonzerne versprochenen Gewinnausfallentschädigungen aufgrund der abzuschaltenden Kohlekraftwerke. Unabhängig davon, ob die Konzerne überhaupt einen derartigen Anspruch haben.

Trotz der immer weiter ansteigenden Strompreise zeigt sich nach wie vor ein Großteil der Privathaushalte „resistent“ vor jeglichen Gedanken eines Anbieterwechsels. Das gilt insbesondere, wenn der Stromversorger sogar der örtliche (teure) Grundversorger sein sollte.

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