Strompreise 2019 aufgrund privater Anteile auf Rekordstand


Mit dem von der GroKo jüngst beschlossenen Klimapaket 2030 sollen die Privathaushalte vor allem seitens der Stromkosten entlastet werden. Vorab erstürmen die Strompreise jedoch einen Preisgipfel nach den anderen.

Private Stromkosten-Anteile befeuerten die Preise zuletzt

Strompreise

Deutliche Entlastung für Haushalte wird voraussichtlich nicht eintreffen

Die höchsten Strompreise sind noch nicht genug und deshalb ist es nur billig, oben noch etwas drauf zu legen. Im Laufe des Jahres 2019 stiegen die Strompreise für private Haushalte im Durchschnitt auf eine neue Rekordhöhe an. Die Bundesnetzagentur nannte zum Stichtag 01. April einen durchschnittlichen Strompreis von 30,85 Cent/kWh und damit ist die Schwelle von 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh) erstmals überschritten worden, wie das Manager Magazin (Sonntag) berichtete. Der Strompreis lag um rund 1 Cent höher als ein Jahr zuvor. In der letzten Runde der Preiserhöhungen war nicht die öffentliche Hand der ausschlaggebende Antreiber, sondern die privaten Anbieter mit ihren Anteilen. Diese bestehen aus Vertrieb, Beschaffung und nicht zuletzt die Handelsspanne der Versorger. Das Plus betrug 13,6 Prozent, bzw. um 0,91 Cent auf 7,61 Cent pro kWh. Dennoch bleibt die öffentliche Hand der größte Nutznießer. Dieser greift zu per Stromsteuer, Abgaben, Umlagen und natürlich anhand der nochmals alles umfassenden Mehrwertsteuer. Mehr als die Hälfte der Stromrechnung fließt in die Steuerkasse und die eingerichteten Pötte für die sog. Energiewende.

Mit dem Klimagipfel 2030 einigte sich die Große Koalition u.a. auf „spürbare Entlastungen“ für Privathaushalte und mittelständische Betriebe aufgrund geringerer EEG-Umlagen und Stromsteuer. Diese Maßnahme dürfte jedoch nur einen temporären Effekt haben. Darüber hinaus sollen für den „Kampf gegen den Klimawandel“ rund 54 Mrd. Euro „erwirtschaftet“ werden. Da diese nicht einfach so vom Himmel fallen, werden die eingesparten Stromkosten an mehreren anderen Enden um ein Vielfaches wieder reingeholt werden müssen. Für einen Privathaushalt mit 3.500 kWh/Jahr Stromverbrauch werden die von der Groko großzügig geplanten Entlastungen weit weniger als 10 Euro pro Jahr betragen.

Die Schonzeit für Gaskunden scheint vorüber. Nach einer mehrjährigen Phase der stagnierten Preisanhebungen ist auch der Durchschnittspreis für Heizgas wieder angestiegen und zwar kräftig. Die Kosten für jede Kilowattstunde Heizgas stiegen um 4,5 Prozent auf 6,34 Cent an.

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