Akzeptanz von Online-Banking noch ziemlich verhalten


Die Verfechter des “digitalen Zahlungswesens” haben im Bundesgebiet noch einen weiten Weg zurückzulegen, bis die allgemeine freiwillige (!) Akzeptanz das gewünschten Niveau erreicht.

Vorliebe für Bargeld entspricht die Ablehnung des Online-Bankings

Onlinebanking

Smartphone oder PC. Die Liebe zum Onlinebanking ist noch sehr verhalten

Etwaige Pläne von einer bargeldlosen Geschäftswelt setzten nicht nur die nachlassende Zuneigung für Bargeld voraus, sondern auch eine ansteigende Vorliebe für das Online-Banking. In beiden Punkten sieht es für die Schmieden derlei Visionen im Bundesgebiet eher schlecht als recht aus. Die Bundesbewohner halten nach wie vor “eisern” an Bargeld fest, denn Münzen und Scheine waren die Anonymität beim Einkauf und belassen auch die Unabhängigkeit von Maßnahmen gegen das Konto. Nicht zu unterschätzen ist daher auch der Aspekt der Energieversorgung. Die von der Bundesregierung durchgeboxte Energiewende lässt die Warnungen vor sog. Black-Outs immer lauter werden. Die Folge eines längerfristigen Stromausfalls wären u.a. kein Strom für PC, Internet, Bankautomaten und Kartenlesegeräte. Es ginge nichts mehr.

Nun fand ING Deutschland über eine in Auftrag gegebene Umfrage heraus, dass es mit der Liebe zum Online-Banking auch nicht sehr weit bestellt ist. Ganz im Gegenteil der “visionären” Digitalisierer innerhalb der Bankenbranche lassen sich noch längst nicht alle Bundesbewohner von den “Vorzügen” des Online-Bankings überzeugen. Demnach nutzen 86 Prozent das Online-Angebot ihrer jeweiligen Bank und von diesem Anteil ist es lediglich rund ein Drittel, der für den digitalen Geldtransfer auch ein Smartphone nutzt. Rund 40 Prozent der Smartphone-Nutzer setzen ihre App lediglich für die gelegentliche Kontokontrolle ein und mit 30 Prozent tätigt weniger als ein Drittel auch eine Banküberweisung.

Wie eigentlich erwartet, stehen jüngere Leute dem Online-Banking per App offener gegenüber als die Menschen im fortgeschrittenen Alter. Der Schwerpunkt der jüngeren Leute liegt im Einsatz von Smartphones, während die Altersgruppe zwischen 35 und 49 Jahren den heimischen PC mindestens ebenso oft einsetzt. Hierbei spielt lt. ING der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Bei den älteren Nutzern liegt der Vorzug des heimischen PC vor allem in der Nutzung des eigenen WLANS bzw. der eigenen Internetverbindung. Das Online-Banking per Smartphone ist daher häufig mit Kontrollverlusten verbunden. Immerhin fürchten 39 Prozent aller Befragten das Abgreifen von sensiblen Daten aufgrund der Nutzung eines fremden Netzes. 38 Prozent sehen die Gefahr des Missbrauchs durch unbefugte Dritte, wenn das Smartphone in die falschen Hände gerät.

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