Alte Sparbücher vernichten Kapital – Dennoch oft verwendet

Wer durch Sparen verlieren will, greift am Besten zum Sparbuch

Sparbuchguthaben würden schrumpfen ohne Frischkapital als Kanonenfutter.
Wer hat noch das alte Sparbuch von der Oma und es wird nach wie vor fleißig darauf eingezahlt? Wer diese Frage mit “ICH” beantworten kann, sollte sich überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, Omas monatliche Zuneigungen sofort in Material umzusetzen. Zieht man allein den Sinn eines Sparbuchs in Betracht, einfach nur Kapital aufbauen, dann hat es seine Existenzberechtigung eigentlich schon längst verloren. Ein “traditionelles” Sparbuch der Sparkassen, Raiffeisenbanken und weiteren lokalen Hausbanken, sind Geld-Schredder-Maschinen im Langsam-Modus.

Die einen Sparbücher sind rot, die anderen blau, mehr aber auch nicht. Es gibt nur ein gutes Gefühl, die neuen Gutschriften durchzulesen, nachdem man das Sparbuch zum Auffrischen in die Filiale brachte. Wäre man sich aber darüber im Klaren, dass der Zinssatz eines klassischen Sparbuchs allenfalls dafür ausreicht, etwas überhalb der Null zu stehen, dann würde so mancher Inhaber eines “Spar-” Buchs umgehend das Konto plündern um zu retten was noch zu retten ist.
Eine Einführung der Vermerk-Pflicht, wenigstens in Klammern die inflationsbereinigten Renditen mit einzutragen, würde bereits viele Sparer auf die Sprünge helfen.

Sparbücher kann man anfassen und lesen wieviel man hat

Eine wachsende Zahl im Sparbuch kann Schwarz auf Weiß gelesen und nachvollzogen werden, ist sehr real und einleuchtend. Das Wort Inflation wirkt dagegen schon etwas suspekt. Teuerungsrate und Verbraucherpreisindex helfen auch nicht sonderlich weiter, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was mit dem gesparten Geld im Hintergrund passiert. Geldentwertung hingegen kann schon sehr einleuchtend wirken.
…hat bereits irgend jemand darüber nachgedacht, auf Sparbüchern ähnliche deutliche Hinweise zu vermerken, wie sie auf jeder Zigarettenschachtel stehen? “Einzahlungen und Hinterlegen von Geld auf dieses Sparbuchkonto schädigt ihr Kapital” …

Immer noch wird der Weltspartag zum Anlass genommen, Kinder, bzw. Schüler dazu zu bringen, ihre Sparschweine zu schlachten und das Bargeld in “historische” Sparbücher anzulegen. Der Ansatz wäre richtig, das Sparschwein bringt exakt 0,0% p.a. Zinsen, aber Richtung und Ziel sind völlig verfehlt.

Vorne gespart aber hinten verloren

Es ist einfachste Mathematik. Das Sparbuch gibt z.B. 0,6% p.a. Zinsen für die Geldeinlagen her. Das laufende Jahr weist in der Bilanz eine durchschnittliche Inflation von z.B. 2,3% auf. Unterm Strich sind 1,7% des “Sparguthabens” den Bach runter gegangen. Es besteht lediglich der große Unterschied zwischen dem berechneten (aber tatsächlichen) Verlust von 1,7% und dem was im Sparbuch steht. Sind 1.000,- Euro auf dem Sparbuch und jemand entwendet 17,- Euro, ist der Aufschrei des Sparers sicher groß. Erzählt man ihm aber, dass er für sein Geld nur noch das kaufen kann, was letztes Jahr 983,- Euro kostete, dann fällt das Überzeugen schon etwas schwerer.

Vergangene Sparzeiten über das Sparbuch sind bereits abgebrannte Wiese. Was bleibt ist der Wechsel zu einer Geldanlage, die mindestens etwas mehr Zinsen bietet, als die gegenwärtige Inflationsrate vom angesparten Kapital weg knabbert. Besser noch ein paar Null-Komma-Punkte mehr. Die gegenwärtige Inflation scheint sich in einer Aufschaukelphase zu befinden. Das letzte Jahr 2011 zeigte bereits deutliche Anzeichen einer Aufwärtsbewegung.

Gute Medizin schmeckt meist bitter – Überzeugungskraft ist gefordert

Man kann im Allgemeinen davon ausgehen, dass Sparer die ihr Hab und Gut einem klassischen Sparbuch anvertrauen, eine ausgeprägt konservative Sparer-Natur sind. Argumente wie Aktien und Wertpapiergeschäfte, Trader, Broker und Fonds-Sparplan, werden durch Gegenargumente wie Risiken, Verluste, Aktienstürze und Ruin abgeschmettert werden. Ein Festgeldkonto liegt der Natur des Sparbuch-Inhabers schon viel näher. Es gibt nur den kleinen Haken, dass ein klassisches Festgeldkonto keinen Sparplan mit regelmäßigen Einzahlungen zulässt.

Dennoch bietet sich ein festverzinstes Konto für die zukünftigen ehemaligen Sparbuchinhaber besonders an. Die bereits angesparte Summe kann als Gesamtes dem kapitalhungrigen Sparbuch entrissen und auf ein attraktiv verzinstes Festgeldkonto hinüber gerettet werden. Sollte Oma nach wie vor Bereitschaft zeigen, regelmäßige oder auch sporadische Geldgeschenke überreichen zu wollen, dann bietet ein bereits mittelmäßiges Tagesgeldkonto die weitaus besseren Konditionen an, als ein rudimentäres Sparbuch.

Hausbank-Sparbuch weil “es schon immer so gewesen ist”

Wer ein Sparbuch pflegt, weil es schließlich die “Familien-” Hausbank um die Ecke ist, könnte ggfs. eine etwas abgeneigte Haltung gegenüber “Online Direktbanken und Account-Management via Homebankingsoftware mit highend security durch mTAN System” inne haben. So alltäglich Internet und Direktbanken inzwischen sind, die Anzahl der Online-Gegner ist nicht zu unterschätzen. Oft eine ablehnende Haltung rein aus Unwissenheit. “Ich verschick’ doch mein Geld nicht ins Internet”. Wer Anleger das Gefühl hätte, das Angesparte sinngemäß im unversicherten Päckchen an einen Unbekannten abzuschicken, wird eben bei der Filial-Hausbank bleiben.

Allein die Bezeichnung einer Anlage kann viel bewirken

Tagesgeldkonto, Festgeldkonto erinnern bereits an ein Konto. Die Bestandteile “Tages” und “Fest” sind schnell erklärt. “Termingeld” bedarf schon etwas mehr Aufklärung. Onlinebanken kennen die Unsicherheiten vieler “Hausbank-Treuen” und lassen sich auch entsprechend was einfallen. C&A Money z.B. nennt ihr (Online-) Festgeldkonto Sparbrief. Die Wortwahl erklärt die gewünschten Eigenschaften für das Sparen und verleiht darüber hinaus ein Gefühl von Sicherheit (“mit Brief und Siegel”, oder “Schutzbrief”).

C&A Sparbrief

C&A Sparbrief - Faktor X
mehr als Sparbuchzinsen

Der C&A Sparbrief ist ein “gewöhnliches” Festgeldkonto. Einmalbeträge werden zur gewählten Laufzeit einmalig angelegt und verzinst. Der Zinssatz bleibt über die gesamte Anlagenlaufzeit fixiert und ist unveränderlich. Am Ende der Sparzeit kann der Sparbetrag samt Zinsen wieder angelegt werden oder der Anleger entscheidet sich für die Auszahlung. Die Höhe der Sparbrief-Zinsen sorgen dafür, dass das Argument gegenüber einem klassischen Sparbuch überhaupt einen Sinn ergibt. Die 3-monatige Laufzeit des C&A Sparbriefs liegt bereits deutlich über den durchschnittlichen Sparbuchzinsen. Bis zur 7-jährigen Laufzeit sind die Zinssätze um ein Vielfaches überboten.

Was viel Zinsen bringt kostet doch irgendwas

Eben nicht. Das ist eines der markentesten Unterschiede zwischen reinen Filialbanken und Direktbanken. Filialen kosten was. Es entstehen Kosten durch Gebäude, Verwaltung und besonders durch das Personal. Reine Direkt- oder Onlinebanken haben keine Filialen, keine Gebäudekosten und weit weniger kostenintensives Personal. Einsparungen können in Form von höheren Zinssätzen an den Kunden weiter gereicht werden.

Trotz Onlinebanking fehlt es nicht an Menschen

Ansprechpartner sind trotz Direktbankings vorhanden. Weniger Personal heißt nicht “kein” Personal. Welche reine Filialbank hat eigens Personal eingestellt, dass ausschließlich für telefonische Kundenbetreuung geschult und zuständig ist? Der Schwerpunkt Onlinebanking setzt Maßnahmen voraus, die dem “Direkt-Kunden” gerecht werden können, dazu zählen u.a. für Internetbanking optimierte Service-Leistungen.

Das Vermögen auf dem Sparbuch muss nicht riesig sein, um es Wert zu sein gerettet zu werden. Der C&A Sparbrief kann bereits ab 250,- Euro zum rettenden Hafen für das auf dem Sparbuch geschundene Kapital werden.

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