Bitcoin ist weder Geld noch Währung – Krypto-Token


Mit dem Bitcoin handelte es sich weder um eine virtuelle Währung, noch um digitales Geld. Vielmehr sei dieses Handelsobjekt als Krypto-Token zu bezeichnen, so die Deutsche Bundesbank.

Dem Bitcoin fehlten sämtliche Merkmale als eine Währung

Bitcoins

Keine digitale Währung, sondern Krypto-Token

Die Bezeichnung des Bitcoins als eine „virtuelle Währung“ ist gängig. Eine Begrifflichkeit, die von der Deutschen Bundesbank keine Zustimmung erhält. Es handelte sich mit dem Bitcoin nicht um eine virtuelle Währung, sondern um „Krypto-Token“, so Dirk Schrade, Bundesbank-Experte im Bereich Zahlungsverkehr im Gespräch mit dem ZDF-Journalisten Frank Bethmann.

Bitcoins erfüllten demnach nicht die typischen Merkmale einer Währung und darüber hinaus seien Bitcoins auch kein Bestandteil einer staatlichen Geldordnung. Die Bezeichnung „digitales Geld“ führte lt. Schrade ebenfalls in die Irre. Die von der Bundesbank empfohlene Bezeichnung sei daher Krypto-Token.

Der Bitcoin ist einer der populärsten seiner Art. Global werden derzeit rund 1.500 verschiedene Krypto-Token gehandelt. Dies sei bereits Grund genug, die Verlässlichkeit und Seriosität zu hinterfragen. „Das Spannende an Geld ist doch, dass es um Vertrauen und Stabilität geht und darum, beides immer wieder zu rechtfertigen und zu gewährleisten“, so Schrade. Dennoch sei der Bitcoin „eine sehr spannende Idee“.

Wer den Bitcoin ins Leben gerufen hat, ist auch dem Bundesbank-Experten nicht bekannt. Als Urheber wird ein „Satoshi Nakamoto“ genannt, der jedoch lediglich als ein Pseudonym für eine oder mehrere Personen stehen dürfte. „Mich würde zum Beispiel interessieren, welche Idee und welche Hoffnungen dem Bitcoin zugrunde liegen und ob sich diese erfüllt haben“, hinterfragte Schrade. Die Bundesbank spricht sich nicht für ein generelles Verbot des Bitcoins aus, warnt allerdings vor den Risiken des Krypto-Token als Anlage- und Spekulationsobjekt.

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