BIZ: Klare Worte an Sparer und Anleger – Es wird düster


Die “Zentralbank der Zentralbanken”, die BIZ, hatte in ihrem aktuellen Bericht auch für die “normalen” Sparer und Anleger eine klare Botschaft übrig. Die Sparer-Welt wird sich weiter verdunkeln.

Düstere Aussichten: Sparzinsen werden weiter abfallen

Finanzmarktrettung

Finanzmärkte drohen außer Kontrolle zu geraten

Trotz ihres “Fach-Chinesisch” zu den komplexen Zusammenhängen und Verflechtungen zwischen Finanzmärkte und Politik, fand die “Zentralbank der Zentralbanken” dennoch klare Worte für den “Normalsterblichen”. In ihrem aktuellen Bericht benannte die BIZ “klipp und klar” Sparer und Anleger, die aufgrund des weiter abfallenden Zinsniveaus in “ernsthaften Schwierigkeiten” steckten.

Niedrigzinsen scheinen den Finanzmärkten gar nicht so weh zu tun, denn Mitte Juni 2016 setzte die Finanzmarkt-Welt Anleihen mit negativen Renditen im Wert von rund 9 Billionen US-Dollar um, so die BIZ. Der Handel ist somit äußerst rege und wo es floriert, da fallen in der Regel auch Gewinne ab.

Die Zinsen geraten trotz der massiven Eingriffe der Notenbanken immer weiter unter Druck. Impulse mit Nachhaltigkeit für die Realwirtschaft: Fehlanzeige. Inflationsanstieg: Fehlanzeige. Doch dafür sorgen die Null- und Negativzinsen für verzerrte Märkte und die Normal-Sparer sind am Ende der “Nahrungskette” und somit die Haupt-Leidtragenden.

Für noch mehr Sorge bereitet die Feststellung der BIZ, dass die Zentralbanken ihre Möglichkeiten annähernd ausgeschöpft haben. Weitere Eingriffe seien somit kaum mehr möglich. Die Finanzmärkte drohen dann endgültig zu einem unkontrollierten Selbstläufer zu werden. An eine Rückkehr von der expansiven zur normalen Geldpolitik sei derzeit nicht zu denken, aber dies zögere den erwünschten Normalzustand noch weiter hinaus.

Unterm Strich ist die Botschaft der BIZ dank der klaren Worte auch glasklar verständlich. Für die Sparer und Anleger werden die Zeiten noch finsterer als jetzt schon werden. Die Zinsen für Sparanlagen wie Tagesgeld– und Festgeldkonten, Girokonten und Sparbücher werden sich weiter der Null annähern.

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