Bundesbank beruhigt Sparer und Anleger – Renditen noch immer möglich


Die Deutsche Bundesbank beruhigt die privaten Sparer und Anleger. Deutschlands Privatanleger profitieren von der niedrigen Inflationsrate und können nach wie vor positive Realrenditen erwirtschaften.

Sparer kamen trotz Finanzkrise nicht vom Sparverhalten ab

Kapitalanlagen

Deutsche Sparer profitieren von niedriger Inflation

Die Deutsche Bundesbank gab sich stets als “erbitterter Gegner” der EZB-Niedrigzinspolitik, sieht aber die Folgen der niedrigen Zinsen offenbar in keinem direkten Zusammenhang mit den privaten Sparern und Anlegern. Im Monatsbericht Oktober 2015 spricht die Bundesbank von durchaus passablen realen Renditen, trotz niedriger Zinsen.

Für Deutschlands Sparer rentiere die Geldanlage nach wie vor, so der Tenor im Bericht. Für Sorgen gebe es keine Gründe. Die Renditen seien zwar seit dem Ausbruch der Finanzkrise deutlich gefallen, aber die niedrige Inflationsrate sorgte für anhaltende reale Zugewinne. In den Jahren zwischen 1991 und 2007 bewegten sich demnach die durchschnittlichen Renditen für sämtliche von den Privathaushalten genutzten Anlageformen bei 3,5 Prozent. Zwischen den Jahren 2008 und Anfang 2015 lag der Wert bei 1,5 Prozent.

Das Merkmal der relativ hohen Renditen liegt jedoch bei den renditestarken Anlagen und diese haben nur wenig gemeinsam mit den klassischen Bankeinlagen wie Tagesgeld und Festverzinsliches. Im Spitzenfeld bewegten sich lt. Bundesbank Anlagen in Aktien mit einer durchschnittlichen Realrendite von 8 Prozent, gefolgt von den Ansprüchen an Lebensversicherungen. Der isolierte Blick auf die herkömmlichen Bankeinlagen zeigt jedoch reale Renditen von weniger als 1 Prozent und sogar in Teilbereichen mit negativen Vorzeichen.

Die deutschen Sparer ließen sich von der Finanzkrise ohnehin nicht beirren und hielten an ihren Strategien fest. Die Sparquote von durchschnittlich 9 Prozent blieb über die Jahre hinweg stabil.

Unterm Strich können die Sparer noch von Glück sprechen, dass die Maßnahmen der EZB, die Inflation in die Höhe zu treiben, bisher alle fehlgeschlagen sind.

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