EZB verteilt an Sparer die denkbar schlechtesten Karten


Die EZB verteilt an die Sparer im Euroraum denkbar schlechte Karten und für die im Bundesgebiet dazu die niedrigsten. Zinsanhebungen sind nicht in Sicht. Im Gegenteil. Tendenziell driftet das Niveau der Renditen für klassische Sparer noch weiter ab.

EZB sieht auf unabsehbarer Zeit von einer Zinsanhebung ab

EZB Frankfurt

Konsumenten erhalten im Euro-Spiel die schlechtesten Karten

Weiterhin verteilt die Europäische Zentralbank (EZB) an die Sparer die erdenklich schlechtesten Karten. Mit der jetzt im April abgeschlossenen Ratssitzung entschieden die verantwortlichen Lenker der Gemeinschaftswährung die unveränderte Fortsetzung des bisherigen Kurses.

Der Leitzins (Hauptrefinanzierungszins) bleibt wie erwartet bei null Prozent. Markt-Akteure spekulierten jedoch auf eine Entschärfung des ebenfalls seit Jahren vorliegenden Einlagezins für die Banken in Höhe von -0,4 Prozent. Im Raum stand eine Absenkung bzw. Abschaffung des „Strafzinses“. Doch auch hier belässt es die EZB beim Alten. Noch, denn die nächste geldpolitische Maßnahme wurde bereits im März angekündigt und dies ist ein erneuter Start einer Geldflutung der Finanzmärkte anhand des TLTRO, die Vergabe billigster Kredite an die Banken. Die Quelle dieser Gelder ist die virtuelle Gelddruckmaschine.

Die Absage einer Zinsanhebung noch im Jahr 2019 wurde bereits erteilt. Die Sparer müssen also damit auskommen, was die Finanzmärkte gerade so an Renditen der klassischen Sparanlagen anbieten. Tagesgeldkonten und Festgeldkonten im rentablen Bereich sind im Bundesgebiet nicht mehr auffindbar. Das EU-Ausland bietet dagegen sehr wohl Anlageformen mit den gewünschten Einlagensicherungen sowie vernünftigen Renditen an. Die erreichbaren Zinsen verbleiben angesichts der immerhin noch relativ niedrigen Inflation auch nach „Bereinigung“ noch im positiven Bereich. Die Ambitionen der EZB liegen allerdings auch in der Anhebung der jährlichen Inflation auf knapp 2 Prozent. Bei Gelingen dieser Pläne hat der Sparer wiederum die schlechten Karten in der Hand.

Gewinner der Zinspolitik werden dagegen die Kreditnehmer sein. TLTRO hat u.a. zum Ziel, die Kreditvergabe zu erleichtern und dies dürfte die bereits im Keller befindlichen Kreditzinsen noch weiter drücken.

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