Festgeldzinsen Bank of Scotland aus den Fugen geraten

Wenn etwas aus den Fugen gerät, dann wird sinngemäß eine erwartete Norm verlassen. Die Zinsen für das Festgeldkonto der BoS verlassen zum 14.06.2012 die Vorgaben des allgemeinen Zinstrends vollständig. Sie erhalten einen kräftigen Aufschlag.

BoS

Zinsanhebungen im
Juni durch die BoS

Nachdem Bank of Scotland über einen langen Zeitraum als “Platzhirsch” für Fest- und Tagesgeldzinsen galt und die Position in aller Ruhe über die Zeit brachte, setzte seit Februar 2012 ein permanenter Abwärtstrend ein.

In kurzfristigen Abständen senkte BoS die Festgeldzinsen über sämtliche Laufzeitbereiche. Eine Bewegung in die Gegenrichtung setzt mit dem 14. Juni ein. Alle Festgeldlaufzeiten erhalten einen deutlich höheren Zinssatz.

Zinsruck nach oben dürfte einmalig sein

Kaum anzunehmen, dass ein wenigstens mittelfristiger Aufwärtstrend der BoS Festgeldzinsen eingesetzt hat. Die Zinsaufschläge könnten eine Korrektur der zuletzt vorgenommenen Reduzierungen darstellen. Eine wiederholte Zinsanhebung zum Aufwärtstrend setzt eine deutliche Erholung in den Zinsmärkten voraus.

Bank of Scotland hat gegenüber ihren Mitbewerbern einige Positionen in der Rangliste einbüßen müssen. Dennoch reicht selbst die heutige Anhebung nicht aus, alt “gewohnte” Top-Positionen zu erlangen. Der Abstand wurde lediglich deutlich verkürzt.

Ein kleiner “Kraftakt” ist die Stärkung der Festgeldrenditen Mitten Juni trotzdem. Der 3-jährigen Laufzeit spendiert Bank of Scotland gleich einen Aufschlag von plus 0,3%. Die weiteren Laufzeiten erhalten Zinsaufschläge von +0,2% im Mittel.

Ab dem 14.06.12 gilt ein 5-jähriger Festgeldzins von 3,50% p.a. (vorher 3,30%) und die 1-Jahres Anlage rentiert wieder mit 2,70% p.a. (vorher 2,50%).

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