EZB startete Instant-Überweisung via TIPS


Die Europäische Zentralbank startete die Instant-Überweisung zwischen Banken innerhalb der Währungsgemeinschaft. Inhaber eines TIPS-Kontos können damit ab sofort die Echtzeitüberweisung nutzen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bank des Kunden dem neu gestarteten System angeschlossen ist.

Transfers innerhalb von 10 Sek. beim Ziel-Konto angekommen

EZB Draghi

Mario Draghi - (Noch-) Chef der EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt seit dem 30. November 2018 innerhalb der Währungsunion Geldtransfers in Echtzeit zu. Am Freitag startete die Eurohüterin den Service mit der Bezeichnung „TARGET Instant Payment Settlement (TIPS) und gilt auch für die Kunden der an der EZB angeschlossenen Kreditinstitute.

Für die Echtzeitüberweisung wird lt. EZB Zentralbankgeld verwendet und soll in weniger als 10 Sekunden dem Bestimmungskonto gutgeschrieben werden. Nach dem Startschuss wurde auch schon die erste Überweisung getätigt. Demnach überwies ein Kunde der spanischen CaixaBank und nutzte die Instant-Überweisung via TIPS. Der Empfänger war ein Kunde der französischen Bank Natixis. Neben den Banken Abanca Corporación Bancaria, Banco Bilbao Cizcaya Argentaria, Banco de Crédito Sozial Cooperativo und Caja Laboral Poular Cooperative de Crédito jeweils in Spanien gehören zu den weiteren ersten TIPS-Teilnehmern auch die deutschen Institute Teambank sowie Berlin Hyp.

TIPS-Echtzeitüberweisung ist jedoch nicht kostenlos

Den Kontoinhabern werden für TIPS weder Kontoführungsentgelte, noch Anmeldegebühren abverlangt. Nach dem Prinzip der Vollkostendeckung fallen pro veranlasster Transaktion in den ersten beiden Betriebsjahren 0,2 Cent an. Die ersten zehn Millionen Zahlungen, die bis Ende 2019 pro TIPS-Kontoinhaber abgewickelt werden, bleiben kostenfrei.

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