1 Jahr IBAN: Zahlensystem setzt sich nur schwer durch


Nach einem Jahr IBAN-Nummer für das Girokonto hat sich nur ein Minderheit der Kunden das neue Sepa-Zahlensystem anfreunden können. Ein Drittel der Bankkunden wünschten sich die bisherige Kombination Kontonummer und Bankleitzahl zurück.

Die IBAN-Nummer setzt sich nur schleppend durch

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IBAN: Die rätselhaften Kontonummern

Rund ein Jahr nach der Einführung der IBAN-Nummer kann sich rund die Hälfte aller Bundesbürger noch nicht mit der „nur“ 22-stelligen Kontonummer anfreunden. Jeder zweite Bürger sei von dieser Zahlenkombination genervt, so eine Yougov-Umfrage, lt. Frankfurter Allgemeine (Freitag). Demnach wünscht sich rund ein Drittel die bisherige Kombination aus Kontonummer und Bankleitzahl zurück.

Rund 20 Prozent der Bankkunden ärgert sich über diese Umstellung auf IBAN oder schafft das Eintippen der richtigen Kombination erst nach dem nächsten oder mehrmaligen Anlauf.

Es gibt aber auch Befürworter des IBAN-Systems. Lt. Umfrage fühlen sich 15 Prozent bei ihren Bankgeschäften sicherer als zuvor. Andere sehen einen Vorteil darin, dass die Auslandsüberweisungen nun schneller erledigt werden.

Für die Mehrheit ist die eigene IBAN-Zahlenkombination nach wie vor ein „Buch mit sieben Siegel“. Lediglich 28 Prozent gaben an, die IBAN ihres eigenen Kontos zu kennen. Rund zwei Drittel konnte jedoch die alte Kombination Kontonummer plus Bankleitzahl aus dem Gedächtnis abrufen. Im April 2016 war das Verhältnis lt. Yougov fast gleich. Immerhin wüssten 39 Prozent der befragten Personen über die Zusammensetzung der IBAN-Nummer Bescheid. 84 Prozent haben eine ungefähre Ahnung davon.


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