Im Mai schlagen die Bäume aus – Die Zinsen fallen zu Boden

Am 01. Mai war noch das „Schweigen im Walde“, dafür ging es bereits am nächsten Tag schon los. Die Feiertags-Fesseln wurden gelöst und die Zinsen konnten sich wieder um ein gutes Stück frei nach unten bewegen.

Die Anfänge machten IKB direkt mit der Absenkung der Festgeldzinsen, zusammen mit TARGOBANK, die ebenfalls die Renditen für ihre Festgeldanlagen wiederholt kürzte. Dann folgte die Credit Europe Bank mit Zins-Schnitten am 03. Mai.

Neue Töne kamen aus den Häusern Bank of Scotland und 1822direkt. Die Festgeldzinsen blieben unberührt, dafür wurde an den Tagesgeldanlagen Hand angelegt. Zinssenkungen bei beiden Tagesgeldkonten.

Die Mittelstandsbank hält und lässt fallen

Zinsverfall Mai 2012

Zinsrutschen Mai 2012

Die IKB direkt ließ sich seit der letzten Zinsanpassung immerhin beinahe 2 Monate Zeit. Dafür fielen die Abstriche zum IKB Festgeld um so deutlicher aus. Pessimissmus sogar bei der 10-Jahres Anlage. Der Spitenzinssatz rutschte von 3,80% auf 3,60% p.a.

Gegenüber den Senkungen am 03. und 09. März erscheint die jüngste Zinskorrektur beinahe als logische Folgerung. Bisher verschon gebliebene Laufzeiten erhielten am 02. Mai ihre Rasuren.

TARGOBANK lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Das Festgeldkonto der TARGOBANK fährt in relativ ruhigen Gewässer. Ein stetiger Abwärtsstrom, aber in „aller Ruhe“. Die Zinsentwicklung der letzten Monate zeigt keine Ausschläge. Lediglich eine flache Abwärtsbewegung. Am 02. Mai senkte TARGOBANK lediglich die 3-Monats Anlage von 0,55% auf 0,50% p.a. ab.

Credit Europe Bank im wilden Gewässer

Die Festgeldzinsen der Credit Europe Bank liegen auf einem durchschnittlich höherem Niveau als die TARGOBANK an. Dafür sollten die Zinsbewegungen der CEB um so mehr im Auge behalten werden. Credit Europe Bank nimmt offenbar einen unruhigen „Seitenarm“ und die Zinsen sind entsprechend aufgewühlt.

Kürzere Laufzeiten überholen längere, nach einem schnellen aber kurzen Hoch folgt die ebenso rasante Talfahrt. Zum Einstieg in die Festgeldanlage der Credit Europe Bank braucht es den richtigen Zeitpunkt. Die gestrige Zinssenkung betraf die Laufzeiten 18 bis 60 Monate (mit Ausnahme von 48 Monaten).

Stille Wasser sind tief – 1822direkt im unauffälligen Erfolg

„In der Ruhe liegt die Kraft“, so könnte das Motto der 1822direkt lauten. Keine große „Marktschreierei“ für kurzfristige Top-Zinsen, die anschließend um so tiefer fallen. Obwohl auch 1822direkt den Vorteilszinssatz für die Tagesgeldanlage auf 2,30% p.a. (vorher 2,50% p.a.) setzte, kann die Tochter der Frankfurter Sparkasse mit geschwellter Brust die beste Tagesgeldanlage der letzten 10 Jahre vorweisen.

Der Vorteilszins gilt für Neueröffnungen der Tagesgeldanlage bis zu einem Einlagebetrag in Höhe von 250.000,- Euro. 2,30% p.a. werden von der 1822direkt bis zum 04.20.12 garantiert.

Aus Schottland weht ein kalter Wind

Der Bank of Scotland geht offenbar ein wenig die Luft aus. Für mehrere Monate wurde am hohen BoS Tagesgeldzinssatz in Höhe von 2,70% p.a. (zwischen 25.10.11 und 21.03.12) festgehalten. Dann der Rutsch auf 2,60% p.a. und seit gestern erhalten Tagesgeldanleger von BoS nur noch mehr 2,40% p.a. Zinsen.

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