Inflationsrate zog im April 2021 deutlich an


Die Inflationsrate stieg im April 2021 mit 2,0 Prozent deutlich an. Preistreiber waren vor allem die Energiepreise. Dies sei jedoch ein “Corona-bedingter” Sondereffekt aus dem Vorjahr.

Wunschmarke der EZB sogar etwas überschritten

Inflationsangst

Preise zogen bis April 2021 deutlich an

Im April 2021 hat die jährliche Inflationsrate (gemessen am Verbraucherpreisindex) die “Wunschmarke” der Europäischen Zentralbank (EZB) erreicht. Mit 2 Prozent höheren Preisen als ein Jahr zuvor ist der als “Ideal” definierte Bereich von knapp 2 Prozent sogar etwas überschritten worden. Auf EU-Ebene betrug die Inflationsrate in ihrer harmonisierten Variante sogar 2,1 Prozent. Seit Beginn 2021 steigen die Teuerungsraten somit fortgesetzt weiter an. Gegenüber dem Vormonat März lagen die Preise um durchschnittlich 0,7 Prozent höher (harmonisiert 0,5 %).

Lt. den Statistikern von Destatis zogen vor allem die Energiepreise den jährlichen Inflationswert in die Höhe. Gegenüber dem Vorjahres-April lagen die Energiepreise demnach um 7,9 Prozent höher. Nach vielen Monaten der negativen Teuerungsrate in dieser Sparte ein gewaltiger Aufwärtssprung. Die Statistiker sprechen von Sondereffekten aufgrund der mit Corona begründeten Pandemie. Vor allem die Ölpreise seien im vergangenen Frühjahr wegen dem Ausbruch dieser Krankheit stark gefallen. Inzwischen zogen die Ölnotierungen wieder an und dies spiegelte sich eben in der Inflationsrate wider. Das Pikante: Wesentlich trugen die für Energie um mehr als 56 Prozent gestiegenen Importpreise bei. Immerhin wurde im Jahr 2020 erstmalig mehr Strom importiert als exportiert. Das Defizit ist der laufenden Energiepolitik geschuldet.

Die durchschnittlichen Preise für Nahrungsmittel waren im April 2021 um 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dienstleistungen waren um 1,6 Prozent teurer und die Wohnungsmieten stiegen um 1,3 Prozent an.

Mit den von Destatis angegebenen Zahlen handelt es sich noch um vorläufige Größenordnungen. Abschließende Ergebnisse werden voraussichtlich am 12. Mai 2021 veröffentlicht.

Kosten & Leistungen Krankenkassen berechnen

Jetzt den kostenlosen GKV-Vergleichsservice nutzen:

Familie unter Schirm

  • Leistungsmaximum ausschöpfen
  • Heilmethoden Alternativmedizin
  • Bevorzugte Präventionsmaßnahmen
  • Einsparungen mit Direktversicherung
  • Tarifvergleich gewünschter Leistungen

Versicherungsdaten, Personendaten eingeben, fertig. Online-Tarifvergleich.

Jetzt vergleichen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.