Traum-Renditen durch gestiegene Immobilien-Preise


Wer vor wenigen Jahren für eine Kapitalanlage auf Immobilien setzte, hat in der Regel inzwischen Traum-Renditen eingefahren. Stark steigende Immobilien-Preise inzwischen fast im gesamten Bundesgebiet und bei der Aufwärtsrichtung ist noch kein Ende in Sicht.

In 93 Prozent aller Regionen mind. 10 Prozent Preissteigerung

Immobilie

Niedrigzinsen heizten Immobilienpreise kräftig ein

Wer sich vor wenigen Jahren eine Immobilie leisten konnte und diese anstatt für den Eigenbedarf als eine Kapitalanlage nutzt, kann je nach Lage binnen den vergangenen fünf Jahren eine Rendite von über 90 Prozent eingefahren haben, so das Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Noch steigende Immobilienpreise beflügeln noch immer die Märkte, zumindest für die, die mitmischen können. Früher galten Einfamilienhäuser unter dem Gesichtspunkt einer Kapitalanlage als schwierig, da diese aufgrund der großen anteiligen Kapitalbindung eher schwer zu verkaufen waren, so IW. Zwar gehen warme Semmeln noch einfacher weg als Einfamilienhäuser, aber die aktuelle Lage habe sich vollständig gedreht. Anhand von Daten des Immobilien-Dienstleisters Sprengnetter GmbH für die Immo-Märkte Deutschland und Österreich kann die Entwicklung der Verkaufspreise gut nachvollzogen werden. Wenn ein Käufer im Jahr 2013 in Augsburg für ein Einfamilienhaus 200.000 Euro bezahlte, so konnte die gleiche Immobilie im Jahr 2018 bereits für 350.000 Euro an den neuen Besitzer gebracht werden.

Auch wenn es sich um Extrembeispiele handelt, ergeben Preissteigerungen von 241.000 Euro im Jahr 2014 auf 280.000 im Jahr 2018 eine jährliche Rendite von rund 4 Prozent, so IW.

München und Freising – Zwei „Hochpreis-Metropolen“

München bildet zwar die teuerste Stadt im Bundesgebiet ab, ist aber nicht die Region mit den steilsten Preisanstiegen in den vergangenen Jahren. Hier läuft das nicht weit entfernte Freising mit einem jährlichen Anstieg um rund 14 Prozent den Rang ab. Starke Anstiege bei den Immobilien-Preisen sind zwar in Süddeutschland besonders ausgeprägt, aber der Norden braucht sich nicht zu verstecken. So nennt IW Wolfsburg als herausragende Stadt mit einem Preisanstieg um 63 Prozent zwischen 2014 und 2018.

Unterm Strich gibt es kaum „versteckte Ecken“ und Regionen, in denen die Preise lediglich moderat angestiegen sind. Lediglich in zwei Regionen seien die Preise sogar gefallen. Der „große Rest“ mit einem Anteil von 94 Prozent glänzt mit Preisanstiegen zwischen 10 und 65 Prozent in den letzten fünf Jahren.

Nachfrage mangels Anlagealternativen stark gestiegen

IW erklärt diese Preisentwicklung vor allem durch dauerhaft niedrige Zinsen und die stark erhöhte Nachfrage aufgrund dem Mangel von rentablen Anlagealternativen. Dazu komme der Gewinn aus Zuwanderung. Diese konzentrierten sich zwar in Ballungsgebiete, aber davon profitierten auch die umlegenden Regionen.

Die Immobilienpreise werden voraussichtlich auch künftig weiter anziehen, jedoch nicht mehr derart ausgeprägt steil. Die Zinsen werden nicht noch weiter fallen, aber die Einkommen der Haushalte werden zulegen und in vielen Regionen nehme die Bevölkerungszahl noch zu.


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