Angesichts niedriger Zinsen denken viele Kreditnehmer darüber nach, wie sie ihren teuren alten Kredit ablösen und auf ein günstigeres neues Darlehen umschulden können. Vor allem bei Immobilienfinanzierungen ergeben sich aus hohen Restschulden und langer Laufzeit erhebliche Einsparpotenziale. Klare gesetzliche Regelungen zu Kündigungsfristen und Vorfälligkeitsentschädigungen vereinfachen die Entscheidung.

Kündigung nach spätestens zehn Jahren

Spar-Schatulle
Kreditkosten durch Umschuldung einsparen

Grundsätzlich ist ein Kreditvertrag mit einer bestimmten Laufzeit verbindlich abgeschlossen. Sondertilgungen, die die Laufzeit verkürzen, müssen vorher vereinbart sein. Der Gesetzgeber trägt dem Interesse der Kreditnehmer an einer vorzeitigen Tilgung zwar Rechnung, sorgt aber über die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung dafür, dass der Bank der in die Zinsen einkalkulierte Gewinn nicht entgeht. Die Experten von www.darlehenvergleich.net weisen auf die aktuellen gesetzlichen Regelungen hin, die Unsicherheiten bezüglich der Berechnung einer Entschädigung beseitigen: Wird ein Kreditvertrag ganz oder teilweise gekündigt, indem der Kreditnehmer das Geld vorzeitig überweist, darf der Kreditgeber 1 % der Restschuld als Ausgleich für den entgangenen Gewinn behalten. Der volle Zins steht ihm nicht zu, da er ab der Rückzahlung kein Ausfallrisiko mehr trägt. Im letzten Jahr der Vertragslaufzeit ist die Vorfälligkeitsentschädigung sogar auf nur 0,5 % begrenzt. Eine Umschuldung lohnt also, wenn der neue Zins mehr als einen (bzw. im letzten Jahr einen halben) Prozentpunkt günstiger ist. In manchen Fällen geht es sogar ganz ohne Entschädigung. Bei variablen Zinsen ist eine Kündigung jederzeit mit einer Frist von drei Monaten möglich. Langlaufende Darlehen können nach zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden.

Monatliche Belastung reduzieren

Eine Umschuldung kommt aber nicht nur wegen niedriger Zinsen in Betracht, sondern ist auch sinnvoll, wenn die Monatsraten aus Krediten, Ratenkäufen und dergleichen nicht (mehr) zum Einkommen passen. Statt sich immer weiter zu verschulden, ist es besser, die bestehenden Verpflichtungen durch ein einziges Darlehen mit längerer Laufzeit abzulösen, selbst wenn dies die Gesamtkosten erhöht. Ermitteln Sie dazu die Summe, die nötig ist, um die bestehenden Schulden inklusive Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuzahlen, und den Betrag, den Sie monatlich dafür aufbringen können. Zinsrechner im Internet zeigen Ihnen die dazu passende Zeit für die Rückzahlung. Vergleichen Sie anschließend die Angebote der zahlreichen Kreditgeber über verschiedene Vergleichsportale im Internet, um den günstigsten Umschuldungskredit zu finden.


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