Prepaidkarten können richtig teuer sein

“Unpassende” Einsatzbereiche verteuern Guthabenkarten oft unnötig

Internet und e-commerce ermöglichen Produkte, die noch vor rund 15 Jahren als völlig unmöglich erschienen. Ein “virtuelles Girokonto”, verwaltbar per Online-Banking, ist ohne Internet nur sehr schwer vorstellbar.

Auf die Möglichkeiten der “virtuellen Umgebungen” setzen viele weitere Produkte und Entwicklungen auf, die doch sehr real sind. Dazu zählt u.a. Bezahlen per Kreditkarte oder Prepaidkarten. Das klassische Bankkonto wurde zwar nicht ersetzt, hat aber durch das Direktbanking einen kräftigen Mitstreiter gefunden.

Sog. Prepaidkarten, bzw. Prepaid-Kreditkarten finden immer mehr Abnehmer. Die wachsende Anzahl der Anbieter ist ein Indiz für die verstärkte Nachfrage für Guthabenkarten. Einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Kreditkarten sind unübersehbar. Dazu zählen der Schutz vor Überschuldung, begrenzter Schaden bei Diebstahl oder Missbrauch sowie die Ausgabe auch bei (relativ) schlecher Bonität.

Prepaidkarten wären auch für Vermögende geeignet

Wer eine Prepaidkarte besitzt, von dem muß nicht automatisch von einer “Bonitätsschwäche” ausgegangen werden. Das betrifft besonders Jugendliche und sogar Kinder. Prepaidkarten sind auch für Minderjährige geeignet. Im Hintergrund stehen die Erziehungsberechtigten und haben die Ausgaben unter Kontrolle. Ein Überziehen des Kartenkontos durch freizügiges Shoppen ist nicht möglich. Der Einkaufs-Stropp tritt automatisch ein, wenn das Konto nicht mehr gedeckt ist.

Verschiedene Voraussetzungen für eine Herausgabe trotz Prepaid

Herausgeber einer Prepaidkarte setzen unterschiedliche Maßstäbe für Bedingungen. Die Bonitätsfrage wird von den meisten Prepaidkarten-Anbietern nicht gestellt. Es wird kein Kreditrahmen gewährt, eine Rückzahlung fällt erst gar nicht an. Mit Schufa-Angelegenheiten sind die Herausgeber noch in zwei Lager gespalten. Die einen Herausgeber fragen dennoch bei der Schufa an, ob da besonders harte Negativ-Merkmale vorhanden sind, die anderen Prepaidkarten-Anbieter verzichten darauf.

Es liegt auf der Hand, dass Prepaidkarten für viele Menschen die einzige Möglichkeit ist, zu einem weltweit flexiblen Zahlungsmittel zu kommen. Die Schufa sagt “negativ”, um die Bonität ist es schlecht bestellt. Kaum eine Bank oder ein Kreditkartenherausgeber wird unter diesen Bedingungen eine VISA- oder Master Karte herausgeben. Eine Guthabenkarte stellt somit einen Ersatz dar.

Alles hat seinen Preis – Auch Prepaid-Karten

Kostenlose Prepaidkarten gibt es nicht. Irgendwo steckt da eine Gebühr oder ein angehobenes Entgelt drinnen. An diesem Punkt können sich Nutzungsgewohnheiten und der Einsatzort (Inland, Ausland, Bankautomaten, etc.) auf die anfallenden Kosten extrem unterschiedlich auswirken. Vermeintlich günstige oder gar “beitragsfreie” Prepaidkarten kommen bei der falschen Wahl am Ende richtig teuer zu stehen.

Die Gebührenübersicht eines Anbieters sollte vor dem Zugriff nicht einfach überflogen sondern richtig durchkalkuliert werden.
Wie oft setzte ich die Karte ein? Wo setze ich die Karte ein? Mehr Einsatz beim Einkauf und / oder häufiger Bargeldbezug? Die anfallenden Gebühren und Kosten setzen sich zusammen aus Einsatz-Entgelt, Aufladegebühren, Gebühren für Bargeldbezug, etc. Die Beträge können sich schnell aufsummieren.

Die Realität zu den Kosten wird gern etwas anders dargestellt

Prepaidkarten werden gerne als “ohne Jahresgebühren” angepriesen. An sich richtig, wenn ggfs. anfallende “Wartungsgebühren” monatlich berechnet werden. Unterm Strich sind das aber auch 12,- Euro pro Jahr, lediglich nicht als Jahresgebühr deklariert. Für Prepaidkarten können sogar Gebühren fällig werden, wenn diese für eine längere Zeit keinen Einsatz finden. Offensichtlich ist vom Herausgeber eine Mischkalkulation angesetzt worden, die den Einsatz voraussetzt. Wartungsgebühren reichen bei Passivität nicht mehr aus.

Wichtig auch die einmalige Ausgabegebühr. Hier wird der unmittelbare Vergleich schon etwas komplizierter. Wenn die Einsatzgewohnheiten bereits festgestellt sind, dann müsste eine bestimmter Zeitraum angesetzt werden, um das Verhältnis zwischen anfallenden Einsatzgebühren und einmaliger Ausgabegebühr ins richtige Verältnis zu setzen. Wer bereits eine Prepaidkarte besitzt und draufgekommen ist, einen völligen Fehlgriff geleistet zu haben, könnte durch die Kontoschließung mit weiteren Gebühren “bestraft” werden.

Eine Karte ohne Fragen zur Schufa und Bonität

easybuy Prepaid MasterCard

EasyBuy MasterCard

Eine bestimmte Zielgruppe hat keine große Wahl, wenn Bonität und Schufa zu bisherigen Disqualifizierungen führten. Der Griff zur Prepaidkarte ist fast automatisch. Ein Beispiel für für eine schufafreie und bonitätsunabhängige Karte ist die EasyBuy Prepaid MasterCard. “Keine Jahresgebühren”, wählbar als physische Karte (praktischer Einsatz mit Plastikkarte) oder auch als virtuelle Karte (z.B. Internet-Shopping).

Die beschriebenen Eigenschaften der EasyBuy Prepaid MasterCard

Schufafrei Keine Schufaprüfung
Bonitätsprüfung Keine Prüfung der Bonität
Prepaid Prepaid-Prinzip – Keine Verschuldung möglich
Kontofunktion Mit Funktionen eines Girokontos
Geldtransfer Einfacher Transfer von Karte zu Karte

Die einmalige Ausgabegebühr der physischen Hauptkarte beträgt 59,95 Euro. Die virtuelle Hauptkarte wird für einmalige 19,95 Euro freigeschaltet. Ein späterer Upgrate von virtuell auf anfassbare Karte gleicht mit 40,- Euro Gebühr lediglich die Differenz aus. Die Aktivierung der Karte schlägt mit 1,- Euro zu Buche.

Die günstigste Auflade-Variante zur EasyBuy Prepaid ist eine herkömmliche Überweisung von einem Inlandskonto, bzw. die Bareinzahlung mit 0,50 % zum Betrag. Das gilt sofern bis zu einem Aufladebetrag von 200,- Euro (1,- Euro Gebühr). Bei höheren Beträgen würden Übertragungen von Karte zu Karte (beide EasyBuy) günstiger kommen (psch. 1,- Euro). Wer als Karteninhaber darauf angewiesen ist, per Ukash das Konto aufzuladen, wird mit 6,50 % zur Kasse gebeten.

Das Bezahlen mit der Karte im Internet (Point-of-Sale Transaktion) kostet 1,- Euro. Bargeldabhebungen am Geldautomaten werden mit 2,50 Euro berechnet. Wer am Bankautomaten den Kontostand abfragen möchte, kann sich im Gedanken vorweg 50 Cent vom Kontostand abziehen. Die Abfrage ist nicht kostenfrei.

Wer nicht um Auslandsüberweisungen herumkommt – Es kann happig werden

Ausgehende Überweisungen auf eine andere EasyBuy Karte kosten dem Versender 1,- Euro (der Empfänger zahlt ebenfalls 1,- Euro).
Überweisungsaufträge im Inland, innerhalb der EU (Euro-Währung) liegen mit 2,50 Euro per Auftrag im moderaten Bereich. Richtig happig ist das “restliche” Ausland. 50,- Euro Gebühr sind für internationale Banküberweisungen bereitzuhalten.

Laufende Kosten sind monatlich 1,- Euro Wartungsgebühren, bzw. 2,50 Euro nach jedem 6. Monat der Inaktivität.

Vorteile werden kaum kostenlos vergeben

Prepaidkarten haben Vorteile, bzw. stellen für viele Privatpersonen die einzige Möglichkeit dar, um überhaupt an eine Karte zu kommen. Die EasyBuy Prepaid MasterCard ist zwar ohne Bonitäts- und Schufa-Prüfung erhältlich, aber für “Unterhalt” und Finanzierung der Karte ist eine gewisse Liquidität Voraussetzung.

Prepaidkarte EasyBuy  Mehr Infos EasyBuy Prepaid MasterCard



The specified file on Include Me shortcode does not exist.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.