Lockdown-Verordnung brachte Schub für Kreditnachfrage


Die Lockdown-Verordnung aufgrund der von der WHO definierten Corona-Pandemie brachte einen gigantischen Schub für Geldschöpfung und Verschuldung. Die Kreditnachfrage der gebeutelten Unternehmen stieg deutlich an und die Banken sind beim Kriterium Bonität etwas “wählerischer” geworden.

Bankenwiderstand bei Baubranche am stärksten angestiegen

Banken

Banken sind bei angestiegener Kreditnachfrage wählerischer geworden

Eines zu den eindrucksvollsten Auswirkungen der mit Corona begründeten politischen Repressalien ist die massive Ausweitung der Geldflüsse. Neben den von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wacker durchgesetzten 750-Extra-Milliarden auf EU-Ebene, welches den Brüssel-Haushalt auf insg. 1,8 Billionen Euro aufbläht, sind es vor allem die schwer geschädigten Unternehmen, die nun auf weitere Gelder aus dritter Hand angewiesen sind. Die Kreditnachfrage ist seit Beginn der Lockdown-Krise signifikant angestiegen. Das Müncher ifo Institut stellte anhand einer Umfrage fest, dass im Laufe des zweiten Quartals 2020 von 34,4 Prozent der Firmen Verhandlungen mit Kreditinstituten zu einem Darlehen geführt haben. Dieser Anteil liegt demnach nur etwas unter dem Höchstwert im ersten Quartal 2017. In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 lag der Anteil der mit Banken verhandelnden Unternehmen bei 29,3 Prozent.

Allerdings stoßen die Firmen auf größeren Widerstand. Die Banken verhalten sich nach Angaben der Unternehmens-Manager zurückhaltender.

In der Gastronomie-Branche scheint die vom politisch verordneten Lockdownn entstandene Geldnot am größten zu sein. Gemäß ifo gaben in dieser Sparte 68,7 Prozent an, bereits mit einer Bank Verhandlungen über eine Kreditvergabe geführt zu haben. Die Hotelbetreiber rücken mit einem Anteil von 60,7 Prozent gleich an zweiter Stelle. Schwer getroffen scheint auch die Reisebranche. Hier führten 50,7 Prozent der Firmen bereits Verhandlungen für ein Darlehen. Sogar im Einzelhandel wollte mit 34,6 Prozent mehr als ein Drittel anhand eines Kredits für mehr notwendige Liquidität sorgen. Der Großhandel liegt mit 31,1 Prozent nur knapp darunter. Unter dem Durchschnitt war mit 23,8 Prozent der Anteil der Kreditverhandlungen in der Baubranche. “Der Bau ist auch geringer von der Coronakrise in Mitleidenschaft gezogen worden”, so Klaus Wohlrabe, Leiter der Befragungen beim ifo Institut.

Die Industriebranche stieß bei den Banken sichtlich auf den größten Widerstand. Der Anteil der Industriefirmen, welche sich über die Zurückhaltung der Banken beklagten, lag mit 22,1 Prozent über den Durchschnitt von 19,4 Prozent. Im ersten Quartal lag dieser Wert bei lediglich 15,1 Prozent. Obwohl das Bauhauptgewerbe bisher relativ glimpflich davonkam, stieg die Kredithürde für diese Sparte am stärksten an. Im ersten Quartal 2020 lag der Anteil bei lediglich 6,6 Prozent und stieg im Laufe des zweiten Quartals auf 17,4 Prozent an.

Unterm Strich brachte der Corona-Lockdown mehr Geldschöpfung, mehr Verschuldung und somit auch mehr Abhängigkeiten bzw. Knebelungen.

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