Das Kassieren von Straf- bzw. Negativ-Zinsen wird langsam aber sicher zur Norm. Ein Ausweichen wird immer schwieriger. Der gegenwärtige Spitzen-Zinssatz liegt aktuell bei -1,0 Prozent.

Immer mehr Banken werden nachziehen – Kaum Ausweichsmöglichkeit

Zinsabstieg
Die künftige Norm - Schrumpfendes Guthaben ohne Ausweichsmöglichkeit

Die Notenbanken werden ihre Null- und Negativ-Zinspolitik nicht mehr ändern (können). Ein Anziehen der Zinsen würde insbesondere in der seit rund einem Jahr anhaltenden Lockdown-Krise eine ganze Reihe von Unternehmen in die offizielle Pleite treiben. Für den Normalsparer gehören fast gar keine und null Zinsen für das Ersparte bereits zum „guten Ton“. Dies wird allerdings nicht so bleiben. Vielmehr müssen sich Anleger auf handfeste Negativ-Zinsen einstellen.

Die ersten Negativ- bzw. Strafzinsen wurden längst eingeführt. Vorbehalten meist für höhere Anlagesummen ab einem Bereich von 100.000 Euro. Diese Schwelle sinkt jedoch kontinuierlich ab, bzw. die Strafzinsen steigen einfach an. So stellte das Vergleichsportal verivox inzwischen einen Strafzins von 1 Prozent fest. Die Anbieterin, die PSD Bank Rhein-Ruhr, verlangt von ihren Kunden diesen Negativ-Zins für ein Tagesgeldkonto ab einem Anlagebetrag von 500.000 Euro. Dieser Zins markiert aktuell die einsame Spitze.

Das Portal stellte bei einer aktuellen Untersuchung inzwischen insg. 277 Geldhäuser fest, die von ihren Privatkunden für unterschiedliche Anlageprodukte einen Negativzins verlangen. Davon sind einige Geldhäuser dabei, die ihre Negativzinsen nicht direkt deklarieren, sondern diese in Form von Gebühren verlangen. Somit schrumpfen die Geldeinlagen auf dem Konto selbst dann, wenn für die Tagesgeldanlage ein (symbolischer) Zins von 0,01 Prozent angegeben ist.

Noch werden Negativzinsen in der Regel von Neukunden kassiert. Dies wird sich im Laufe der Zeit voraussichtlich ändern. Wenn der Straf-Zins zur Norm geformt wurde, ist ein Ausweichen auf eine noch erhältliche „Positiv-Anlage“ nach Vertragsänderung kaum mehr möglich.

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