Preisauftrieb bei Häusern setzt sich 2018 fort


Der Preisauftrieb bei Häusern findet nicht nur im Bundesgebiet, sondern (fast) in der gesamten EU statt. Die durchschnittlichen Hauspreise lagen im ersten Quartal 2018 um 4,7 Prozent höher.

Besonders starker Preisauftrieb in Lettland

Immobiliendarlehen

Häuser werden fast überall teurer

Die Schnäppchenpreise für Immobilien sind im Bundesgebiet zur Rarität geworden. In den Ballungsgebieten gehören (relativ) günstige Eigenheime ohnehin der Vergangenheit an. Wer an eine erschwingliche Wohnung oder ein bezahlbares Haus kaufen will, muss eigentlich schon an die EU-Niederlassungsfreiheit und eine neue „Heimat“ denken. Doch auch im gesamten Euro- und EU-Raum ist Eile angesagt, da die Preise nicht nur innerhalb des deutschen Gebietes in die Höhe schießen.

So sind auf Jahressicht die Preise für Häuser im ersten Quartal 2017 in der Eurozone um 4,5 Prozent und in der EU um 4,7 Prozent angestiegen, so die Angaben der EU-Statistikeinrichtung Eurostat. Gegenüber dem letzten Quartal 2017 lagen die Häuserpreise um 0,6 Prozent bzw. um 0,7 Prozent höher.

Besonders stark stiegen die Häuserpreise in Lettland (13,7 %), Slowenien (13,4 %) und Irland (12,3 %) an. Die Häuser im von Urlaubern oft bevorzugten Portugal verteuerten sich um 12,3 Prozent.

Es gibt aber auch Länder in der EU, in denen der Hauskauf binnen eines Jahres im Schnitt günstiger geworden ist. So fielen die Hauspreise in Finnland um 0,1 Prozent, in Schweden und Italien um je 0,4 Prozent.

Ein erst kürzlich eingesetzter Preisspurt wurde in Lettland festgestellt. Die Preise lagen in dem baltischen Land gegenüber dem Vorquartal um 7,5 Prozent höher. Jüngere steile Preisaufschläge stellte Eurostat auch in Slowenien und Ungarn mit jeweils 4,4 Prozent Aufschlag fest.

Ein relativ kürzlich eingesetzter Preisrückgang für Häuser setzte im Vergleich zum Vorquartal in Schweden (-0,8 %), Zypern (-1,8 %) und Malta (-4,7 %) ein.

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