Rasanter Anstieg öffentlicher Schulden im Jahr 2020


Der Aufbau neuer Schulden durch die öffentliche Hand gelang noch nie so umfangreich und rasant wie im Jahr 2020. Ende des vergangenen Jahres lag die Schuldenquote bei 70,0 Prozent.

Hälfte neuer Schulden für “Aufbau von Finanzvermögen”

Schulden

Schuldenabbau in vergangenen Jahren war wohl 'zuviel des Guten'

Das “Wirtschaften” der Haushalte des Bundes, der Länder und Kommunen in den vergangenen Jahre im Sinne der “Schwarzen Null” waren für die Katz. Im Zuge der Maßnahmen gegen die deklarierte Covid-Pandemie stiegen die Schulden der öffentlichen Hand im Jahr 2020 um 275 Milliarden Euro auf 2.332 Milliarden Euro an. Die Schuldenquote zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte dabei um 10,3 Prozentpunkte auf 70,0 Prozent in die Höhe, so die Zahlen der Deutschen Bundesbank.

Damit vollbrachten die Steuergeldverwalter den größten Schuldenanstieg seit dem Anschluss der neuen Bundesländer. Im Jahr 2019 schafften es die öffentlichen Kassen zusammen nach vielen Jahren der “Abwesenheit” wieder in die Kriterien des unterschriebenen Maastricht-Vertrages. Die Schuldenquote lag Ende 2019 bei 59,7 Prozent und damit unter der (eigentlichen) Grenze von 60 Prozent. In den Jahren 2009 und 2010 während der sog. Finanzkrise kletterte die Schuldenquote lt. Bundesbank um 16,8 Prozentpunkte auf 82,5 Prozent an. Dies sei u.a. den Risikoübernahmen der gescheiterten Banken geschuldet.

Rund 140 Milliarden Euro der im Jahr 2020 zusätzlichen Schulden gingen auf Bund, Länder und Gemeinden sowie Sozialversicherungen zurück. Weitere 135 Milliarden Euro neue Schulden legte die öffentliche Hand für Liquiditätsreserven und “Hilfskredite” drauf. Diesen Verwendungszweck neuer Schulden benennt die Bundesbank als Aufbau von Finanzvermögen.

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