Sparer frei zum beernten – Einlagenhaftung wird kommen


Die Schritte für eine massive Enteignung der Sparer und Anleger gehen nun eiligst voran. Nachdem der Bundesfinanzminister Scholz die deutschen Sparer zum “beernten” freigab, dürfte es bis zur gemeinsamen sog. Einlagensicherung nicht mehr weit sein. In Wahrheit handelt es sich um eine Einlagenhaftung.

SPD-Politiker Scholz – Soziale Ader für die Finanzmärkte

Festgeldanlage

Mit der europäischen Einlagensicherung dürfte es mit der Sicherheit vorbei sein

Für die Sparer innerhalb der Eurozone geht es nun ans Eingemachte. Mit dem Umkippen des Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD) werden die Schritte für die Einführung einer gemeinsamen Einlagensicherung wohl im Eiltempo vorangetrieben. Scholz gab seine einstige präsentierte Ablehnung zur Verallgemeinerung der Bankenrisiken auf die Eurozonen-Sparer und -Anleger auf und begrüßte nun ganz zur Freude der Wackelbanken eine “soziale” Verteilung der drohenden Massenverluste.

In den “Genuß” der gemeinsamen Einlagensicherung dürften vor allem die Sparer und Anleger in den nördlichen Ländern der Eurozone kommen, insbesondere die im Bundesgebiet. Während Anleger in anderen Euroländern eher auf Sachwerte setzen, steht der deutsche Sparer noch ganz besonders auf “Flüssiges”, also Geldanlagen. Auf genau diese Einlagen hat es die als “Einlagensicherung” bezeichnete geplante Regelung abgesehen. Italiens, Portugals und Spaniens Geldhäuser sind kurz vorm Umkippen und die Einlagen der Sparer sollen dagegenhalten. Damit entpuppt sich diese geplante Regelung in Wirklichkeit als eine Einlagenhaftung für die Sparer und dient lediglich der Sicherheit u.a. ausländischer Banken.

Unterstützung seitens der Politik haben die Sparer jedoch nicht zu erwarten. Im Gegenteil. Der von den Medien übertragene Applaus übertönt die Proteste der Sparkassen und Raiffeisenbanken um ein Vielfaches. Diese wissen ganz genau, was ihnen und ihren Kunden blüht.

Die Motivation für die Enteignung der Sparer ist riesig

Als einen “ausgesprochen wichtigen Vorstoß” bezeichnete diesen Schritt zur gemeinsamen sog. Einlagensicherung gegenüber der Die Zeit die designierte Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel. Nun werde die festgefahrene Debatte gelockert und diese Initiative bringe in die Währungsunion mehr Stabilität. Schnabel ist auch ein Mitglied der sog. Wirtschaftsweisen und wurde für ihren Posten bei der EZB von der Bundesregierung dafür nominiert. Die Einstellung der EZB-Chefin Christine Lagarde braucht erst gar nicht hinterfragt zu werden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) mit Lagarde an der Spitze, erarbeitete bereits Strategien, wie es dem Sparer unmöglich gemacht werden soll, nach Einführung eines Negativ-Zinses das Ersparte in Form von Bargeld vor Zinsabzügen in Sicherheit zu bringen. Bargeld solle nach Vorstellungen des IWF gegenüber Kontoguthaben abgewertet werden. Wer also z.B. 100 Euro abheben will, erhält lediglich den gewünschten Betrag abzüglich dem gegenwärtigen Negativzins ausgehändigt.

Deutsche Sparer können die Krisen anderer Länder nicht ignorieren

Schnabel hält die europäische Einlagensicherung für notwendig und es sei eine Illusion, wenn Deutsche glaubten, sie können die Krisen in anderen Ländern ignorieren. Dafür seien die Volkswirtschaften und die Finanzsystem “in Europa” zu sehr verflochten. Darüber hinaus gebe es auch im Bundesgebiet Banken, die nicht sehr solide dastünden.

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