Trump will US-Banken zu Narrenfreiheit verhelfen


US-Präsident Donald Trump will den US-Banken wieder zu Narrenfreiheit verhelfen. Die Schaffung von weiteren Vorteilen gegenüber der ungeliebten Konkurrenz dürfte vor allem die EU-Geldhäusern betreffen.

Stärkung der US-Wirtschaft zielt auf Schwächung der EU ab

Bankensystem

US-Vormachtstellung soll ausgebaut werden

US-Präsident Donald Trump will den Finanzmärkten die “Fussfesseln” abnehmen und ihnen wieder freien Lauf lassen. Die vom vorherigen US-Präsidenten Barack Obama nach dem Ausbruch der Banken- und daraus erfolgten Finanzkrise auferlegten Beschränkungen sollen aufgehoben werden.

Mit diese Aussichten sorgte Trump für helle Begeisterung an den Handelsplätzen und die überwiegende Anzahl der Opfer der scheinbar nicht mehr unter Kontrolle zu bringenden Finanzkrise zieht es die Sorgenfalten in die Stirn. Der exzessive Handel mit rein virtuellen Werten der Banken und Hedgefonds resultierte nach überzogenen Verlusten stets im Entzug realer Werte von den einfachen Bürgern.

Der wichtigste Berater Donald Trumps im Wirtschaftsbereich wird Gary Cohn. Er war bisher Vize-Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs. Für seinen Abstieg aus den oberen Etagen eines der globalen Finanzmarktplayer in die Kreise des Weißen Hauses erhält Cohen allerdings eine nette Abfindung. Mit den insgesamt 285 Millionen US-Dollar dürfte es sich auch um einen unmissverständlichen Richtungsweiser für die Anmoderation der künftigen politischen Entscheidung handeln. Die Telefonleitung zwischen Cohn und Goldman Sachs bleibt intakt.

Der nächste einschneidende wirtschaftspolitische Beschluss steht bereits fest. Den Finanzmarktteilnehmern soll wieder Narrenfreiheit gelassen werden.

Im Gegensatz zu den europäischen Banken, insbesondere die Deutsche Bank, fahren die US-Geldhäuser einen kräftigen Gewinn nach den anderen ein, trotz der noch geltenden Handelsbeschränkungen. Doch fast alles ist noch nicht genug. Der Weg “muss” dorthin gehen wo auch die Renditen warten. Freiere Hand bedeutet mehr Handlungsspielraum, sprich einen noch größeren Vorteil im internationalen Wettbewerb. Die Verlustrisiken sind erfahrungsgemäß vom Steuerzahler gedeckt und die fast gänzlich eingeschobenen Gewinne stellen gleichzeitig das Minus beim Konkurrenten dar. Vorzüglich die Banken im EU-Raum.

Die Stärkung des Wirtschaftsraumes EU war entgegen aller Darstellungen der Atlantik-Brücken-Medien noch nie das Ziel Washingtons. Die EU steht schließlich in Konkurrenz mit der dauer-defiziären US-Wirtschaft. So bietet sich neben dem Erheben von Strafzöllen gegen die “unfaire Export-Wut” der Bundesrepublik auch die Schaffung von erheblichen Finanzmarkt-Vorteilen für den eigenen Bankensektor an.


Tarifomat24.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.