USA überlässt den Banken wieder mehr freie Hand


In den USA erhalten die Kreditinstitute wieder mehr freie Hand für ihre teils sehr riskanten Finanzmarktgeschäfte. Ein Großteil der Banken fällt aus dem Raster der Kontrollpflicht heraus.

Die Schwelle zu „Too big to fail“ wird neu definiert

Banken

Banken erhalten wieder mehr Narrenfreiheit

Der „Zockerei“ an den Finanzmärkten ist eine weitere Hürde genommen worden. US-Präsident Donald Trump hat ein weiteres Wahlversprechen umgesetzt und die an den Kreditinstituten angelegten Fesseln entfernt. Der US-Kongress hat dafür nun den Segen erteilt.

Nach der großen Welle der Bankenkrise im Jahr 2008 wurde in den USA das „Dodd-Frank“-Gesetz verabschiedet. Mit diesem im Jahr 2010 verabschiedeten Paket an Regelungen sollte u.a. der Steuerzahler vor weiteren Bankenpleiten geschützt werden. In den USA wurden die Steuerzahler im Rahmen von „Hilfsgeldern“ und Garantien für Banken mit rund 700 Milliarden Dollar in die Pflicht genommen. Bedeutende Teile dieses Gesetzespakets werden nun zurückgenommen.

„Too big to fail“, so das Schlagwort im Zuge der Bankenkrise. Welche Bank nun „zu groß zum Fallen“ ist, wird mit dem gelockerten Gesetz anhand der Bilanzsumme eines Kreditinstituts definiert. Dementsprechend mussten sich die betroffenen Institute strengen Kontrollen unterziehen. Bisher galt die Bilanzsumme ab 50 Milliarden Euro. Im Zuge der Lockerung wird die Summe auf 250 Milliarden Dollar angehoben. Damit fällt ein Gros der Banken aus dem Raster des erforderlichen Stresstests heraus.

Ein Sieg für die Banken-Lobby.

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