Abzockmasche anhand Online-Entertainment Angebote


Eine zu leichtfertige Herausgabe der Kreditkartendaten auf unbekannten Webseiten kann zu bösen Überraschungen führen. Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg warnt konkret vor dubiosen Angeboten, die ungewollt zu einem teuren Abo führen können.

Hamburger Verbraucherschützer sprechen von Abzockmasche

Onlinebanking

Vorsicht bei verlangten Kreditkartennummern von unbekannten Webseiten

Diverse Lockangebote versprachen zweifelhaften Anbietern schon immer lukrative Einnahmen, ohne dafür die angepriesene Leistung auch wirklich zu liefern. Die Erfolgsquote mag ziemlich gering sein, aber auch hier macht’s eben die Masse. Sollte die Quote bei nur wenigen Promille liegen, so sind von 100.000 Angesprochenen mindestens 100 an die Angel gegangen. So versprach u.a. die Internetplattformen “fuuze.com” und Konsorten eine umfangreiche Unterhaltung anhand von Streamingdiensten. Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg (vzhh) warnte nun vor derartig dubiosen Angeboten, die lediglich das Geld der Kunden im Visier hätten.

In diesem konkreten Fall sind Konsumenten anhand einer wohl gezinkten Online-Umfrage, per App-Installation und dem Download einer Gebrauchsanweisung getäuscht worden. Während eines dieser Vorgänge sprang ein Fenster auf mit der Aufforderung, eine kostenfreie Mitgliedschaft einzugehen. Dies erforderte u.a. die Eingabe der Kreditkartennummer. Die Betroffenen gingen davon aus, dies sei eine Voraussetzung, um dem ursprünglichen Vorgang beenden zu können. Unwissend gingen sie jedoch einem Abo ein und dies quittierte der Anbieter mit einer Abbuchung von 49 Euro vom Kreditkartenkonto. Dafür verwendete der Anbieter eigene Zahlungsdienstleister, wie u.a. fuzpay.com, cebapay.com, ginapay.com und sayopay.com.

Der angebotene Testzugang mündete jedoch bereits nach einem Tag oder sogar nur zwei Stunden automatisch in einem sog. “Premium-Abo” und dieser ist kostenpflichtig. Mit diesem Vorgang verstieß der Anbeiter lt. vzhh klar gegen die Informationspflicht. Neben einer zu kurzen Testphase fehlte es an transparenten Informationen zum kostenpflichtigen Abo. Die Konsumenten erfuhren weder etwas über einen Abschluss des kostenpflichtigen Angebots, noch über den möglichen Widerruf und der Kündigungsfrist.

Nach Recherchen fand vzhh heraus, dass “fuuze.com” lediglich eine Spiegelseite weiterer URLs darstellt. Das identische Angebot findet sich auch unter “blizzardtime.com, volterak.com, onlinefuntime.com und polakita.com”. Die Verbraucherzentrale vermutet trotz der unterschiedlichen Angaben im jeweiligen Impressum den einen und selben Anbieter mit der gleichen “Abzockmasche”.

Die Verbraucherzentrale Hamburg rät grundsätzlich dazu, die Kreditkartendaten nicht zu leichtfertig einer unbekannten Webseite zu hinterlassen. Bereits die bekannten Daten reichten aus, um vom Kreditkartenkonto einen Betrag abzubuchen.

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