Datensicherheit: Misstrauen der Internet-Nutzer schmilzt ab


Das Misstrauen der Internet-Nutzer rund um die Übermittlung und Speicherung von Daten im globalen Netz schmilzt ab. Mehr als ein Viertel wiegt sich und seine Daten in absoluter Sicherheit.

Öffentlich Hand verspielt das Vertrauen immer mehr

Internetbanking

Immerhin misstrauen zwei Drittel den unergründlichen Wegen des Internets

Tatsächlich mehr Sicherheit oder nur mehr Unbekümmertheit? Immer mehr Internetnutzer seien davon überzeugt, dass ihre Daten auf den Wegen des globalen Netzes sicher seien. Mehr als ein Viertel (27 %) der Internet-Aktiven wiegt sich und seine Daten gemäß einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom in Sicherheit. Im vergangenen Jahr lag dieser Anteil bei 23 Prozent und im Jahr 2014 waren nur 13 Prozent davon überzeugt.

Dennoch verblieb bisher eine große Mehrheit von 72 Prozent, die nach wie vor davon ausgehen, dass ihre Daten rund um das Internet nicht in sicheren Gefilden unterwegs seien.

Nun seien die Unternehmen dazu angehalten, in Geduld das verspielte Vertrauen der Internetnutzer wieder zu gewinnen. „Vertrauen ist schnell verspielt und es dauert lange, es wieder aufzubauen“, so Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. Allerdings seien die Konsumenten, egal ob privat oder als Unternehmen, dazu aufgefordert, in das Kriterium Sicherheit die höchste Priorität zu legen.

Am meisten vertrauenswürdig schätzen lt. Bitokom-Umfrage die Internetnutzer E-Mail-Anbieter und Banken ein. Über die Hälfte der Befragten zeigt ein starkes bzw. sehr starkes Vertrauen. Mit 50 Prozent Vertrauensanteil rangieren die Internetanbieter auf dem zweiten Platz, gefolgt von Zahlungsdienstleistern (42 %) und Online-Hänldern (41 %).

Wo allerdings die öffentliche Hand die Finger im Spiel hat, ist das Vertrauen der Internetnutzer schnell aufgebraucht. Mit 28 Prozent vertraut weniger als ein Drittel den Ambitionen des Staates. Sogar weniger Vertrauen haben die Internetnutzer in die „allgemeine Wirtschaft“ (26%). Den Bodensatz bilden die Sozialen Netzwerke. Diese genießt das Vertrauen von lediglich 17 Prozent der Internet-Aktiven.

Der Appell des Bitkom-Chefs an Staat und Wirtschaft, für mehr Sicherheit zu sorgen, um damit wieder das Vertrauen aufzubauen, dürfte im Nichts verpuffen. Jüngst wiederholte die CDU ihre Forderung, den Geheimdiensten mehr Befugnisse zu erteilen und dazu gehört auch der Zugriff auf verschlüsselte Datenübertragungen. So manchen Internet-Nutzer dürfte es allerdings klar sein, dass dies ohnehin schon längst praktiziert wird und es unterm Strich nur um Legalität und ggfs. Gerichtsverwertbarkeit handelt.

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